Du entscheidest, was in Deinem Leben läuft!

by Britta Wisniewski
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Zurück ist manchmal genau die richtige Richtung

Einfach mal die Perspektive wechseln!
„Wenn Du etwas erreichen willst, musst Du nach vorne sehen, in die Zukunft schauen und Dich auf morgen fokussieren – nicht auf gestern!“ So oder so ähnlich lauten viele Sätze, wenn es darum geht, welches Handeln wichtig ist, wenn ein Mensch seinen zukünftigen Erfolg planbar machen will. Dummerweise aber sagen diese Sätze nicht alles – und warum ein Schritt zurück Dich manchmal drei Schritte nach vorn bringen kann, das möchte ich Dir heute erklären.

Standpunktanalyse

„Wo stehe ich überhaupt?“ Wann hast Du Dir diese Frage – wenn überhaupt schon – zum letzten Mal gestellt. Und ich meine damit nicht deinen Kontostand oder Deine berufliche Position, Deine Freunde oder Deine Familie – sondern Dich. Wenn Du Dich „aufstellen“ müsstest, als eine Figur im Kreis der Dich umgebenden Menschen – wo würdest Du stehen? Und wenn Du Dir gerade nicht sicher bist, dann schau doch mal, ob Du irgendwo noch ein altes „Mensch ärgere Dich nicht“ Spiel hast, nimm Dir die Püppchen und stell Deine derzeitige Lebenssituation mit allen Beteiligten mal vor Dir auf den Tisch. Bist Du der Anführer Deiner Gruppe? Oder eher mittendrin? Wer bestimmt, wohin Du Dich bewegst? Du? Oder doch eher die anderen? Wenn es Dir hilft, nimm Dir ruhig einen Zettel und einen Stift dazu! Könnte hilfreich sein!

Jeder Mensch ist Teil einer Gruppe

Das ist bei mir so, bei Dir und bei jedem anderen. Wichtig dabei ist nur eine Frage: Wenn wir schon eine Rolle spielen im Leben – sollte es dann nicht die Rolle sein, die wir auch spielen wollen? Statt der, die andere Menschen wollen, dass wir sie spielen? Was aber müssen wir tun, wenn wir feststellen, dass genau das nicht der Fall ist, schließlich will niemand von heute auf morgen alle Brücken abbrechen und auf einer einsamen Insel von vorne anfangen!

Ein Nein zu anderen ist ein Ja zu Dir

Häufig finden wir uns in Funktionen wieder, die Verpflichtungen beinhalten. Die uns, nach freiwilliger Übernahme daran hindern, uns in eine andere Richtung zu bewegen, ohne unter Druck oder Zugzwang zu geraten. Versuchen wir es trotzdem, kann das dazu führen, dass wir „alles halb aber nichts gescheit“ machen und schlimmstenfalls auf allen betroffenen Gebieten scheitern. Hier ist also Ehrlichkeit angesagt – zu Dir und zu Deiner Umwelt.

Dein Charakter entscheidet

Wenn es darum geht, etwas zu verändern, ist immer entscheidend, wie wohl Du Dich im jetzigen Modell fühlst und ob Du Dir von dem, was Du ansteuerst, Verbesserung versprichst. Und wenn Du merkst, dass die neue Perspektive nichts ist, das Dir genug Antrieb bringt, um in die alten Strukturen genügend Veränderung zu bringen, um sie auch leben zu können, dann ist sie mit Sicherheit nicht die richtige für Dich! Bedenke: Jede Perspektive ist nur eine von vielen Möglichkeiten und niemals die einzige, schon gar nicht die letzte Option. Du kannst eine angebotene Perspektive ergreifen, musst es aber nicht!

Du darfst Dich neu entscheiden! Perspektive erkennen und wählen!

Häufig erscheint die angebotene Perspektive vorübergehend die einzige zu sein und wir sagen dankbar „ja“, beseelt vom Wunsch nach Veränderung und angetrieben vom Glauben daran, dass wir nur irgendetwas verändern müssen, damit sich etwas ändert. Das ist richtig, zugleich aber falsch! Denn manchmal wird erst nach dem Ergreifen der Perspektive klar, dass die Entscheidung falsch war – und dann?

Entscheidungen zu korrigieren ist Dein gutes Recht

Betrachte das Leben als ein Buffet von Möglichkeiten. Und wie bei einem solchen darfst Du jederzeit ausprobieren, ob Dir ein Gericht schmeckt oder nicht. Wie bei einem Buffet darfst Du nach dem Probieren entscheiden, ob Du Dir einen Nachschlag nimmst oder nicht. Wenn Du mal einen Tag „satt“ bist und überhaupt keinen Bock auf Buffet hast, sondern nur ein Glas Wasser möchtest, dann ist auch das in Ordnung – es ist immer – ich betone IMMER – Deine Entscheidung! Wenn Du den Fisch gewählt hast und merkst, Du möchtest lieber das Steak, dann lass den Fisch auf dem Teller liegen und nimm das Steak!

Lass Dir bitte NICHT von Deinen Tischgenossen einreden, dass auf der Welt so viele Menschen hungern und Du deswegen jetzt den Fisch aufessen musst. Dann wird vermutlich das Steak weggeschmissen und das Einzige, was sich verändert hat, ist Deine Laune! Du bist vielleicht satt geworden, aber richtig genossen hast Du das Essen nicht!

Fazit:

Perspektiven im Leben sind das Gleiche wie verschiedene Gerichte an einem Buffet! Wähle, wonach Dir der Sinn steht, entscheide Dich um, wenn Du Dich geirrt hast! Triff Entscheidungen so, dass das Ergebnis Dir gut tut! Und verharre nicht in einer Entscheidung, wenn Du merkst, dass sie falsch war! Dein Leben ist ein Abenteuer – und gerade wartet es darauf, dass Du Dich auf es einlässt! Apropos Abenteuer:

Wäre es nicht einmal ein Abenteuer, einen einzigen Tag lang mal ganz etwas Anderes zu machen als sonst? Beispielsweise Menschen zu treffen, die auch gerade lernen, dass das Leben ein Buffet ist und die nur darauf warten, sich mit Dir über das Thema „Lieblingsgerichte“ auszutauschen? Dann spring doch jetzt mal mitten rein und buche Deine kostenlose Teilnahme an einem unserer nächsten „Day of Change“ Veranstaltungen! Und wer weiß: Vielleicht möchtest Du da ja dann auch einen „Nachschlag“

Herzlichst

Britta Wisniewski

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