Zwei verschiedene Paar Schuhe

by Silvia Meerbothe
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„Bist Du glücklich?“, frage ich manchmal Menschen. Zuerst einmal sagen sie: „Ja.“  Diese Antwort habe ich früher auch gegeben – und hatte häufig das Gefühl, das untermauern zu müssen. Mit Erklärungen darüber, wie zufrieden ich doch mit meinem Job sei, dass ich ja ein bezahltes Haus hätte, einen tollen Mann, blablabla….. Und trotzdem blieb ein leichtes Unbehagen, wie früher, wenn ich als Kind was ausgefressen oder geflunkert hatte. Was stimmte da nicht mit meinem Glücklichsein?

Die Abwesenheit von Unglücklichsein und Glücklichsein sind zwei verschiedene Paar Schuhe

Das weiß ich heute. Bis hierher zu kommen war ein steiniger Weg. Denn bis vor einem knappen Jahr war ich noch eine Suchende. Ich hatte viel an mir „gearbeitet“, damit ich erfolgreich werden konnte. Ich machte verschiedene Coaching Ausbildungen (mag sein, dass ich es an anderer Stelle schon mal erwähnte). Dazu Business Seminare. Viele Seminare zur Persönlichkeitsentwicklung.

All das brachte mich auch stückchenweise weiter. Doch in mir nagte es. Ich tat, ich rannte – doch das Gefühl von ankommen, blieb aus. Das Ergebnis war, dass ich eines Tages ausgebrannt war. Müde. Lustlos. Wie ein schlaffer Luftballon hing ich in meinem Leben rum. Glücklichsein ist anders.

Der Tag der Veränderung

kam mit dem ersten Besuch des Day of ChangeDa stand er Ewald Schober. Was er dort von sich gab, erreichte mich auf einer sehr tiefen Ebene:“Glücklichsein ist ein Seinszustand. Glücklichsein ist eine Wahl.“, erklärt Schober. Wir können jederzeit entscheiden, glücklich zu sein. „Okay“, denk ich. „Dann entscheide ich das jetzt. Und nun?“

Tun – Haben – Sein: Ein Märchen

Viele haben diesen Spruch schon mal gehört: Tust Du was – Dann hast Du was – Dann bist Du was. Und damit einhergehend hat man unsere Klaviatur geformt. Unsere Knöpfe installiert, mit denen man uns steuern kann. Und womit wir uns selbst total kirre machen. Viele davon haben wir sogar selbst eingebaut, weil unsere Eltern auch schon auf diese Knöpfe reagierten und wir sie einfach übernommen haben. Die am meisten gebrauchten heißen: Sorgen, Ängste, Schuldgefühle. Jedoch, stopp! Nun bitte nicht hingehen und auf die bösen Altvorderen schimpfen. Die wussten es nämlich auch nicht besser.

Die Rückkehr der Kindlichkeit – Sein – Tun – Haben

Ja richtig. Kindlich. Nicht kindisch. Kindisch wäre es, wenn ich alle Verantwortung in meinem Leben auf andere abschieben und ihnen die Schuld für eventuelle Missstände geben würde.

Kindlichkeit ist anders: Nicht immer erst mal den Fehler suchen. Das Haar in der Suppe. Erst mal aufregen. Nein!Da gibt es Attribute wie Unbeschwertheit, Lust, Neugier, Unbekümmertheit, Leichtigkeit. Auch albern sein gehört dazu. Das Leben spielerisch angehen und einfach aus dem Sein handeln. Und ganz wichtig: Das Schöne und das, was schon da ist wahrnehmen.

Wann hast Du das letzte mal herzhaft über Dich selbst gelacht? Wann bist Du das letzte mal morgens aufgestanden und hast Dich über Deine Kaffeemaschine gefreut? Wann hast Du das letzte mal all die Dinge wahrgenommen, die Dir Deinen Alltag erleichtern? Und wann hast Du das letzte mal Kleinigkeiten bemerkt, die Dir ein Lächeln ins Gesicht zaubern? Oder hast gar jemand anderem ein Lächeln gestohlen?

Nimm das Leben nicht so ernst

Mit der Teilnahme beim Day of Change habe ich mich auf den Weg gemacht. Und ich bin angekommen. In mir. Inzwischen schreibe ich mir regelmäßig meine „Magic Moments“ auf. Viele kleine Begebenheiten, die mir kleine Glücksspitzen ins Herz zaubern. Dann hüpft es so schön. Wie frisch verliebt sein ist das. Und je mehr ich davon wahrnehme, desto mehr bekomme ich. Inzwischen fühlt es sich richtig an, wenn ich sage: Ich bin glücklich. Weil es die Wahrheit ist.

Probier es aus. Entscheide Dich, die Gold Nuggets in Deinem Alltag zu sehen und Du wirst mehr davon ernten. Das ist nur ein Werkzeug, das ich mir mitgenommen habe, vom Day of Change. Es gibt noch viel, viel mehr.

Allerdings kann ich Dir den Zahn ziehen, dass Du jemals wirklich fertig wirst. Das Projekt Leben ist eines, in dem Du niemals vollkommen sein wirst. Und auch das Leben wird nie vollkommen sein. Dabei wird immer mal wieder was kommen, das Dich herausfordert. Das macht nichts. Hauptsache Du bist glücklich. Und nimm das Leben nicht so ernst – Du kommst hier eh nicht lebend raus.

Ich lade Dich von Herzen ein, einen Day of Change zu erleben. Kostet nichts und tut nicht weh. Versprochen! Im Gegenteil, Du wirst Dich wundern, was dieser eine Tag bewirken wird. Der Name ist Programm!

Herzliche Grüße,

Deine Silvia Meerbothe

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