Die Meinung anderer Leute …

by Britta Wisniewski
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Wie wichtig ist Dir die Meinung anderer Menschen?

Diese Frage drängte sich mir auf, als ich den letzten Blogartikel von Silvia Meerbothe las. Hatte sie doch ein Thema aufgegriffen, das auch für mich schon häufiger „Thema“ war: Der Umgang mit den Fehlern anderer Menschen. Wann sehen wir Fehler bei anderen und warum? Und – wie gehen wir mit ihnen um? Und auch hier wieder: Was sagt dieses Verhalten über uns aus – und warum? Ist uns die Meinung anderer Menschen wichtig?

Selbstreflektion ist der erste Schritt zur Veränderung

Also habe ich beim Lesen in mich hineingefühlt. Nachgeschaut, ob dieser Blogartikel mich in irgendeiner Art und Weise ansprach oder triggerte. Silvias Worte auf mich wirken lassen und nachgeschaut, was sie in mir auslösten. Gehör(t)e ich doch auch zu den Menschen, über die Silvia in ihrem Blogartikel schreibt. Während ich hier schreibe, grinse ich in mich hinein. Denn so ein bisschen „piekst“ dieser Blogartikel mich doch! Ich merke es daran, dass ich mich sofort frage, „ob ich gemeint bin“. Und mein logischer Verstand SOFORT Begründungen für das erwähnte Verhalten findet!

Schuldgefühle? Mangelware!

Den vorerwähnten Ablauf kenne ich bereits. Und doch hat sich von „früher“ zu heute schon etwas geändert! Denn wenn ich bisher solche „Ich könnte gemeint sein!“ Artikel las, war sofort ein schlechtes Gefühl damit verbunden! Es rumorte im Magen, ich fühlte mich mies und suchte sofort nach Rechtfertigungen für mein, vom anderen kritisiertes, Verhalten. Und machte damit meist alles nur noch schlimmer, denn: Ich bewies ja nur die Meinung des Anderen, indem ich mich dafür rechtfertigte! Ein rhetorisch geschulter Mensch wusste also SOFORT, dass er meine Achillessehne erwischt hatte. Und: Ich demontierte mich selbst, denn wenn Dich Schuldgefühle und schlechte Laune im Griff haben, hat das auch sofort einen Einfluss auf Deine stoffliche Welt – und die wird dadurch nicht besser, im Gegenteil!

Das Leben bestätigt Dich immer in Deinem Gefühl

Und wenn Du in einem Schuldgefühl hängst, wirst Du an allen Ecken und Enden Anlass für weitere Schuldgefühle finden! Du wirst Fehler machen, Du wirst an Menschen geraten, die wieder genau über diese Fehler reden oder schreiben und Du wirst Dich wieder ertappt fühlen und wieder schlecht fühlen! Abwärtsspirale at its best – oder, wie ich zu sagen pflege: „Rolltreppe abwärts!“. Just im Moment übrigens bekomme ich dann selbst einen Hinweis auf einen Fehler den ich gemacht habe … und damit – nach alter Manier allen Anlass, mich wieder schlecht zu fühlen, weil ich etwas unfertiges, etwas falsches, etwas fehlerhaftes abgeliefert habe – und ich sitze hier und grinse ganz breit und denke mir „Lektion verstanden!“

Wirksam mit Gefühlsalchemie gegen die Fallen des Alltags

Zusammengefasst kann ich sagen: Es hat sich viel geändert! Denn wenn mir jetzt Dinge begegnen, die früher wie selbstverständlich meine Laune zum schlechteren verändert haben, läuft bei mir inzwischen ein verinnerlichtes „Steuerungsprogramm“ an. Und auch, wenn ich manchen Tag weit davon entfernt bin, so glücklich zu sein, dass ich andauernd die ganze Welt umarmen möchte, so verhindert das Gelernte bei mir doch die früheren „Gefühlstalfahrten“. Und genau hier merke ich dann sehr deutlich die Wirkung meiner Teilnahme an den regelmäßig monatlich stattfindenden Seminaren von Ewald Schober.

Jeden Monat ein Stück weiter nach oben

Wieder einmal darf ich erkennen, dass richtig ist, was Coach und Trainer Ewald Schober auf jedem seiner Seminare sagt: Es dauert seine Zeit, die erlernten Programme des Unterbewusstseins wirksam und dauerhaft zu verändern und es funktioniert nur, wenn der immer wiederkehrende Alltag regelmäßig durch neue Lern- und Veränderungsprozesse unterbrochen wird! Monatlich stattfindende Seminare garantieren also viele Dinge auf einmal: Die Auffrischung und Vertiefung des Gelernten, den Austausch mit „Mitschülern“, die sich auf dem gleichen Weg befinden und auch das „Vergleicher – Gen“, das wir Menschen ja nun mal besitzen, wird befriedigt. Gerade, wenn wir etwas mal „nicht so gut hinbekommen“ ist es schön, zu wissen, dass wir damit nicht alleine stehen.

Über sich selbst lachen hält fröhlich und gut gelaunt

Zum Abschluß dieses Blogartikels möchte ich Euch dann auch noch einen Lacher mit auf den Weg geben. Denn in meinem Inneren fand gerade parallel beim Schreiben ein witziger, innerer Dialog statt! Versuchte doch mein Reptiliengehirn, sich Gehör bei mir zu verschaffen und mein Bewusstsein startete einen halbherzigen Versuch, dieses Handeln zu begründen und zu rechtfertigen. Und ich? Konzentrierte mich aufs Schreiben und habe gleich mal beide in den Keller geschickt, indem ich sagte „Streitet woanders weiter, es ist nämlich überhaupt nicht wichtig, was ihr darüber denkt! Ebenso wenig, wie es wichtig ist, was Silvia über mich denkt! Die Meinung anderer Menschen ist die Meinung anderer Menschen – also lasst mich hier bitte was Sinnvolles tun und gebt Ruhe!“

Auch Du kannst Dein Leben verbessern!

Gib Dir einfach eine Chance, klick auf diesen Link, such Dir den passenden Termin und nimm teil an dem Tag, der auch DEIN Leben zum Besseren verändern kann!

Ich freue mich auf Dich!

Herzlichst

Britta Wisniewski

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