Was ist eigentlich Erfolg für Dich?

by Britta Wisniewski
Comments are off for this post.

Woran misst Du Deinen Erfolg?

Frisch zurück von einer Lesung meiner eigenen Bücher stellt sich mir eine wichtige Frage. Woran bemisst es sich, ob Dein Tun erfolgreich ist oder war? Was bedeutet es überhaupt, Erfolg zu haben – und was hat Dein Gefühl damit zu tun? Und ich stelle fest, dass diese Frage nicht mit einem Satz zu beantworten ist!

Wo stehst Du und wohin willst Du?

Wenn Du gerade etwas Neues in Deinem Leben angefangen hast, sind Erfolge leicht zu erreichen. Alleine schon angefangen zu haben, kann einen Erfolg bedeuten. Aber wie geht es dann weiter? Ich bleibe mal in meiner Geschichte, und gehe ein wenig in der Zeit zurück. Als ich anfing zu schreiben, war es schon ein Erfolg, etwas fertig geschrieben zu haben. Egal ob das ein Gedicht war, eine Geschichte oder schlussendlich meinen ersten Roman, meinen Krimi. Danach war der Erfolg, die Bücher veröffentlicht zu haben. Und bereits da begann die Krux denn: Sobald Du etwas nicht mehr nur für Dich machst, sondern Deine Umwelt involviert ist, wirkt eben diese Umwelt mit ihren Vorstellungen auch auf Dich ein!

Mit wem vergleichst Du Dich und wenn ja, warum?

Schon über meinen Verlag aber erst Recht, als ich dann als Autorin an den Markt ging, wurde ich mit der Erwartungshaltung meiner Umwelt konfrontiert. Die ihre völlig eigene Meinung darüber hatte, was Erfolg ist. Da war von Tantiemen in einer bestimmten Höhe die Rede, von verkauften Büchern einer bestimmten Menge und/oder von Verkäufen auf einer bestimmten Plattform. Mit diesen Vorgaben verglichen war ich alles andere als erfolgreich – aber stimmte diese Sicht? Ich habe mich das nie gefragt, was rückblickend gesehen, ein Fehler war. Ein Fehler, der dazu führte, dass ich zusehends unter Druck geriet. Unter Erfolgsdruck, um genau zu sein.

Ein negatives Gefühl bringt keine positiven Ergebnisse!

Ich rannte also den Erfolgreichen hinterher! Kopierte sie und ihre Werbung und tat – in meiner Welt – alles, um ebenfalls erfolgreich zu sein. Doch wie Ewald Schober es beschreibt: Ich kopierte die Erfolgreichen, doch der Erfolg blieb aus! Selbst, wenn ich haargenau die gleichen Dinge tat wie meine Vorbilder, es funktionierte nicht. Und der heutige Tag zeigt mir anschaulich, was ich all die Jahre falsch gemacht habe: Ich habe mich nicht erfolgreich gefühlt!

Erfolg beginnt beweisbar im Gefühl!

Der Termin für die heutige Lesung steht schon seit Monaten. Und ein esoterisch angehauchter Mensch würde jetzt sagen „Und er stand von Anfang an unter einem schlechten Stern!“ ICH sage heute: Er stand von Anfang an unter einem schlechten Gefühl, denn das Publikum des heutigen Termins kenne ich …

Ich hätte diesen Termin also entweder absagen – oder zum Erfolg führen können. Ersteres habe ich halbherzig versucht, letzteres gar nicht erst angefangen. Ich schaffte es gerade mal, meine Stimmung auf „neutral“ zu bringen. Auf „innerlich leer“ … und wenn ich Euch sage, auch der Raum, in dem ich las, war schlussendlich „innerlich leer“.

War das jetzt ein Erfolg?

Diese Frage beantworte ich mit einem ganz klaren „JA!“ Denn: Ich hatte alle Möglichkeiten in der Hand und habe sie nicht genutzt! Weder die Kombinatorik, noch habe ich auch nur ansatzweise versucht, mich vor der Lesung in einen besseren State zu bringen! Ich wollte dort nicht sein, fühlte mich fehl am Platz und genau das war es, was mein Publikum mir spiegelte. Bei der Nachbesprechung dann sagte ich den alles entscheidenden Satz: „Genau DAS habe ich erwartet!“ Und in DEM Moment, in dem ich es sagte, wurde mir schlagartig klar, dass ich das Ergebnis mehr als nur selbst unterstützt hatte. Ich hatte es erzeugt.

„Ich kann es mir nicht leisten, mich zu verfühlen!“

An diesen Satz musste ich denken, als ich auf dem Weg nach Hause war. Gut, heute konnte ich es mir leisten, es hing nichts dran an diesem Termin. Weder für mich, noch für andere. Und durch die wirksamen, im Rahmen meiner Teilnahme an der „Day of Change“ Seminarreihe gelernten Techniken war ich wenigstens weder vor, während noch nach dem Termin gefühlsmäßig „in den Keller gerauscht“. Aber „gut“ fühlt sich anders an. Ich weiß, ich werde schon in sehr kurzer Zeit die Chance bekommen, meine heutigen Beobachtungen zu verifizieren – und eben genau dann alles anders zu machen, als ich es im Hinblick auf den heutigen Tag gemacht habe!

Erfolgreich aus Fehlern lernen!

Und wenn Du schlauer bist als ich, dann lernst Du aus den Fehlern anderer! Denn das beste Werkzeug nutzt nichts, wenn Du es nicht benutzt! Niemand von uns käme auf die Idee, einen Nagel mit einem Löffel aus der Wand ziehen zu wollen, wenn er eine Zange hat. Beim Fühlen tun wir uns allerdings alle schon mal schwerer! Dann ist es schön, wenn wir eine Möglichkeit haben, uns regelmäßig an das erinnern zu lassen, was wir schon gelernt haben.

Also? Möchtest auch Du Dich auf die spannendste Reise Deines Lebens machen? Dann buchst Du Dir am besten jetzt für die erste Etappe schon mal ein Ticket! Und ich freue mich schon darauf, Dich auf dem nächsten Day of Change in Deiner Nähe zu sehen und umso mehr auf den Tag, an dem DIR sowas wir MIR heute nicht mehr passiert!

Alles Gute für Dich!
Britta Wisniewski

Letzte Artikel von Britta Wisniewski (Alle anzeigen)

Share this article

Comments are closed.