Überfluss und Reichtum kommen durch Gefühl

Erst das Vergnügen und dann?

Erst die Arbeit, dann das Spiel? Oder erst das Vergnügen, dann der Erfolg?

by Ursula von Liebenstein
Comments are off for this post.

 

Woher kommen eigentlich alle die Sprüche, die meine Kindheit begleitet haben? Hast Du Dich das auch schon oft gefragt, was sie mit Deinem Gefühl machen? Meine Oma wusste für jede Situation einen Spruch, so schien es mir. Und wirklich, sie sind alle da, irgendwo gespeichert im Hinterkopf … oder an anderer Stelle, wo sich das Gefühl niederlässt. Freilich sagt man das so vor sich hin „im Hinterkopf“ … heißt irgendwo im Gehirn, also habe ich versucht, etwas genauer zu erfahren womit das alles zusammenhängt und bin auch rasch für ein laienhaftes Verständnis fündig geworden:

  • „Im Cortex werden die Signale der Sinnesorgane mithilfe vorgeschalteter Hirnregionen zu zusammenhängenden Eindrücken und Wahrnehmungen der Umwelt verarbeitet. Der Großteil der von den Sinnesorganen eingehenden Signale wird von den im Thalamus befindlichen Nervenzellen umgeschaltet und zur „Übersetzung“ in eine kohärente Wahrnehmung an die jeweils zuständige „höhere“ Region des Cortex weitergeleitet. Die Großhirnrinde ist außerdem zuständig für die Speicherung von Informationen, bildet also die biologische Basis unseres Gedächtnisses. Verstand und Denken, zielorientiertes Handeln und die Entstehung von Gefühlen, alle sind Produkte der Vorgänge in unserer Großhirnrinde.“ Quelle: https://medlexi.de/Großhirnrinde
  • „Ob es darum geht, einen Text wie diesen zu entziffern und zu verstehen, oder um andere höhere mentale Funktionen: Zuständig ist der Cortex, die äußerste Schicht unserer zwei Großhirnhälften. Hier werden Sinneseindrücke verarbeitet, Informationen gespeichert, hier denken wir nach und entwickeln Pläné, hier steuert unser Gehirn Handlungen wie Gehen, Sprechen oder Schreiben, hier entsteht unser Bewusstsein. Wie das alles genau vonstattengeht, ist Gegenstand intensiver Forschung.“ Quelle: dasgehirn.info

.

Das Internet ist voll

solcher kurzer und auch ausführlich dargestellter Beschreibungen all dessen, was sich da ansammelt in unserem Speicherorgan aller Ereignisse und Informationen, die wir durchleben. Eine kleine Insel mitten in unserem Gehirn steuert sogar, wie wir Schmerz und Schmerzverarbeitung bewerten. Dort sind alle Assoziationen und Gefühle von unserem Sprechen, Hören und Handeln, von Einfühlen und Empathie, sind Bewertung von Ungerechtigkeit, Impulse zur Entscheidungsfindung, unser Belohnungs- und Suchtverhaltens-System und vieles andere gespeichert.
.
Ein Sammelsurium von Informationen, Beredungungen, Programmen findet sich dort, Traumata, Angst und Erschrecken genauso wie überaus glückliche Momente. Und all diesen Funktionen entspringen unsere Werkzeuge des Erschaffens: Denken, Sprechen und Handeln sind geprägt von all dem, was im Laufe unseres Lebens dort gespeichert wird.
.
Verstehe ich mich demnach als Schöpfer meines Lebens, stehen mir diese drei Werkzeuge des Erschaffens zur Verfügung, die jeder von uns kennt: Denken – Sprechen – Handeln. Von Kindesbeinen an wird es uns eingebläut, werden mit allen möglichen (und unmöglichen) Sprüchen geprägt, was wir später, erwachsen und „klüger geworden“ für uns in Anspruch nehmen.  Unsere gesamte Erziehung zielt auf diesen Teil unseres Gehirns ab und versucht, uns auf dieses logisch-analytische zu trainieren, um leistungsfähig und erfolgreich zu sein. Und? Hast Du damit Erfolg? Hat es Dich je dahin gebracht, wohin Du kommen wolltest? Hast Du Dir damit die Welt Deiner Träume erschaffen? Nein? Ich auch nicht!
.

Was macht Tun – Haben – Sein mit mir?

Und nicht nur das … ich habe jetzt herausgefunden, dass es mir nicht nur nicht hilft, sondern im Gegenteil auch noch ausbremst. Dieses ständige „Du musst dies und jenes tun … dann kannst du dieses und jenes erreichen und haben … und dann bist du wer“ hat mich immer und immer wieder mit meinen Defiziten konfrontiert, hat mich an meine Grenzen gebracht, hat mir vor Augen geführt, wo es mangelt und mich immer wieder mit diesen alten Sprüchen angestachelt. Ja, angestachelt, den Stachel des „zu wenig – zu klein – zu unzulänglich“ mir immer wieder ins Herz gestoßen. Kennst Du das auch?
.
Was Hänschen nicht kann, lernt Hans nimmermehr
Müßiggang ist aller Laster Anfang
Erst die Arbeit dann das Vergnügen
Der frühe Vogel fängt den Wurm
Das kannst Du eh nicht, also lass es lieber gleich
Bring zu Ende was Du anfängst
Steh zu Deinem Wort
.
Lauter solche und ähnliche Sprüche sind dort gespeichert und wirken hinein in all mein Denken, Sprechen und Handeln … und was für ein mieses kleines Gefühl sie dort dann hinterlassen haben … wie sollte so etwas je zum Erfolg führen können? Immer wieder stellte sich mir diese Frage.
.

Du fragst Dich das auch?

Wurden Dir vielleicht ähnliche Sachen eingeredet? Oder hast Du Dich damit vielleicht sogar selber geimpft, um zu gefallen, um geliebt zu werden, um gesehen zu werden, um beachtet und anerkannt zu werden? Geht es Dir auch so, wie es mir ergangen war?
.
Schon meine Mutter hatte ein fertiges Bild vor Augen gehabt, wie ihre kleine Ursula einmal aussehen, wie sie SEIN wird, diese Ursula … das Bild war schon längst fertig als ich noch nicht einmal gezeugt war … und dann kam ich eines Tages zur Welt und war ganz und gar anders! Kein Wunder, dass mich dieses Gefühl der Unzulänglichkeit, das Gefühl „verkehrt“ zu sein, durchs ganze Leben begleitet hat … und noch immer wirkte es weiter! Obwohl sie schon vor einem Vierteljahrhundert den physischen Plan verlassen hatte, hinterließ sie in mir mächtige Werkzeuge des Erschaffens für meine kleine Welt! Leider nicht sehr förderliche … jetzt erkenne ich diesen Zusammenhang! Als sie nicht mehr am Leben war, kamen andere Menschen, andere Situationen, die mich mit demselben Thema  konfrontierten.  Ich nahm es überall hin mit. Man kommt den eigenen Themen nicht aus, bis man sie sich bewusst transformiert! Paradigmenwechsel im Herzen statt im Denken!
.

Das vierte Werkzeug

AHA! Welch mächtiges Werkzeug des Erschaffens ist also mein Gefühl! Und weil jede Wahrheit die Eigenschaft hat, sich zu bewahrheiten, blieb ich bis ins neunte Lebensjahrsiebt hinein davon geprägt: ich werde nicht gesehen, nicht beachtet, nicht geachtet, nicht als die wahrgenommen die ich bin, werde übersehen, werde übergangen. Weißt Du, wie sich das anfühlt? Weißt Du, was dieses Gefühl mit Deinem Leben machen kann?
.
… und dann kam der grandiose Moment, in dem ich Ewald und Sabine Schober, dem Life-Coaching-Center, den LCC-Seminaren, der LCC-Akademie begegnet bin … und alles hat sich verändert! Vor allem wurde mir nicht nur bewusst, sondern konnte ich mit jeder Faser meines Herzens fühlen, dass es unwichtig ist, gleich-gültig, ob ich von anderen gesehen werde oder nicht, dass es immer Menschen geben wird, die mich nicht wahrnehmen, nicht schätzen oder einbeziehen wollen und dass dies ein ganz normaler, alltäglicher Vorgang ist. Mir wurde deutlich, dass solches Empfinden mit dem ältesten Teil unseres Gehirns zusammenhängt, dem „Reptiliengehirn“, das auf die sieben Grundbedürfnisse ausgerichtet ist, die einzig unserem Überleben dienten verbunden mit der Angst, aus dem Rudel geworfen zu werden und dadurch dem sicheren Tod zu begegnen.
.
Ich lernte schnell wirkende, alltagstaugliche Methoden ohne großes Brimborium, nicht zeitaufwändig und in jeder Situation anwendbar. Ich lernte die Zusammenhänge zwischen unserem jahrmillionenalten Reptiliengehirn und der Wirksamkeit solcher „Sprüche“ und Beredungen kennen und wie ich sie vom nichtförderlichen Gerede in förderliche Glaubenssätze verwandeln kann. Ich lernte, dass ich mit Bewusstsein mein Gefühl jederzeit selbst bestimmen kann. Dass Gefühl keine Reaktion auf äußere Umstände zu sein braucht, sondern in jedem einzelnen Moment von mir selbst gewählt und bestimmt werden kann, dass glücklich zu sein eine Entscheidung ist, die ich jeden Augenblick treffen kann.
.
Jetzt weiß ich, jetzt bin ich mir dessen bewusst, welch mächtiges Werkzeug des Erschaffens mein Gefühl ist!
Natürlich habe ich meinem Verstand schon oft genug gesagt, dass es darauf nicht ankommt, ob jemand anders mich wahrnimmt oder gar anerkennt … und trotzdem bin ich immer und immer wieder genau diesem Aspekt hinterhergelaufen gewesen.
Ich habe mich zeitlebens über Leistung und Anerkennung definiert.
Was für ein Segen, dass sich dies nun umprogrammieren ließ.
.

Du willst dieses Gefühl-Werkzeug auch?

Willst wissen wie?
.
Bei den monatlich wiederkehrenden LCC-Seminaren Day of Change lernst Du kennen, wie es geht.
Selbstverständlich darfst auch Du Deinen ersten Day of Change kostenlos besuchen, bevor Du Schüler der LCC-Seminare wirst und kannst einen ganzen Tag lang fühlen, wie es sich anfühlt ♥ ich freue mich auf Dich ♥
.
Alles Liebe
Ursula von Liebenstein

Letzte Artikel von Ursula von Liebenstein (Alle anzeigen)

Share this article

Comments are closed.