Dein Riesendino im Gehirn

Denkst Du noch oder fühlst Du schon?

by Ursula von Liebenstein
Comments are off for this post.

Fossilien eines Riesendinos in Südafrika gefunden

    „Zwölf Tonnen schwer, vier Meter bis zur Hüfte: „Ledumahadi mafub“ war wohl das größte Landlebewesen seiner Ära. Vor 200 Millionen Jahren lebte die Art in Südafrika. (28. September 2018, 8:06 Uhr)„Ledumahadi mafube“ heißt die Art. Das bedeutet so viel wie „der große Donnergroll im Morgengrauen“. © Viktor Radermacher/Reuters“

Reptiliengehirn?

So alt also ist unser Reptiliengehirn. Ein fossiles Relikt längst vergessener Zeiten. Kannst Du Dir vorstellen, welche Macht genau dieses Relikt noch heute über uns und unser Handeln, unser Denken und Sprechen, vor allem aber über unsere Gefühle hat? „der große Donnergroll im Morgengrauen“ … stimmt mir graut auch, wenn am Morgen der Reptilienhirn-Donner grollt  ;oD

So ein Quatsch, habe ich zuerst gedacht … als ob heute noch irgendjemand auch nur Ansatzweise etwas ähnlich empfinden würde, wie noch vor Jahrmillionen. Ob Du es glaubst oder nicht, es gibt tatsächlich sogar einen Online-Reptiliengehirn-Test, mit dem ich rausfinden kann, wieviel Anteil von solch einem Dinosaurier, von so einem Reptiliengehirn, in mir wirksam und aktiv ist.

„Lustig“, hab ich mir gedacht … und habe innerlich gefeixt und gelacht. Trotzdem war ich natürlich neugierig und war nicht schlecht überrascht, als ich damals das Ergebnis las: „Vielleicht Sind Sie eine Lebens-Künstlerin, vielleicht klappt derzeit noch alles so recht und schlecht. Stress, Sorge, Furcht, Wut, Panik, Aggression, unüberlegtes Handeln, diese Verhaltensweisen lassen sich auf die Dominanz des alte Reptiliengehirn zurückführen. Das gleiche gilt für das ständige Wiederholen von negativen, belastenden Gedankengängen. Auf jeden Fall haben Sie ein echtes Problem mit zu viel Stammhirndominanz. Gelegentlich wird Ihnen dann schnell alles zu viel. Stress ist für Sie ein Verstärker des schon sehr aktiven Reptilienhirns. Falls Sie es nicht schon längst sind, befinden Sie sich in grösster Gefahr, ein totaler Reptilienhirntyp zu werden, oder sogar mit Familienangehörigen, Nachbarn, Berufskollegen und nicht zuletzt mit sich selbst in Konflikt zu kommen. Es ist höchste Zeit, dass Sie sich ihrem Problem stellen.“ (Quelle: http://www.eterna.sl/reptiliengehirn.html)

Was ist das Reptiliengehirn?

Dieser Teil unseres Gehirns hat sich also schon vor mehr als 200 Millionen Jahren aus den primitiven Lebensformen heraus entwickelt und ist seither praktisch unverändert geblieben. Seine Hauptaufgabe hieß: überlebe! Es sollte uns schützen, deswegen ist unser Unterbewusstsein immer schneller als unser Bewusstsein, und zwar um 0,2 bis 2 sec. schneller. Denn damals, in grauer Vorzeit, hieß es fürs Überleben: fight or flight, kämpfe oder fliehe … oder du stirbst. Die Gehirnteile, die ich hier als Reptiliengehirn bezeichnen will, sind vereinfacht dargestellt das Stammhirn, das damit verbundene Bauchhirn und auch Teile des limbischen Systems, weil eine wirkliche Trennung dieser uralten Hirnbereiche nur theoretisch möglich ist, grundsätzlich aber immer zusammenspielt.

Selbstverständlich ist es trotz allem noch immer ausgesprochen wichtig, überlebens-wichtig, dieses Reptiliengehirn. Es steuert unsere Atmung, Blutdruck und alle anderen wichtigen Körperfunktionen. Es sorgt dafür, dass wir nicht alle alltäglichen und selbstverständlichen Entscheidungen mit Bewusstsein treffen müssen … etwa 99,9 % all dessen, was wir im Tagesverlauf an kleinen und größeren Entscheidungen treffen, übernimmt für uns unser Unterbewusstsein.

Das Reptiliengehirn „kümmert“ sich hauptsächlich um 7 Grundbedürfnisse:

  • Menschen zu finden, die zu mir passen („mein Rudel“)
  • in diesem Rudel erwünscht zu sein
  • Schutz vor Gewalt
  • Existenz sichern
  • Entscheidungsfreiheit haben
  • Macht zu haben
  • Sex und Fortpflanzung zu steuern

Dies alles hat also recht wenig mit „Verstand“, mit logischem oder gar intelligentem Denken zu tun. Es ist heute nicht mehr zeitgemäß, aber unverändert stark wirksam. Alle Themen, die mit den 7 Grundbefürfnissen des Reptiliengehirns verbunden sind, gaukeln uns vor, wir wären in unserem Leben, in unserer Existenz bedroht. All dies hat mit Angst zu tun. Natürlich bedeutete vor Jahrmillionen, aus dem Rudel geworfen zu werden den sicheren Tod: verhungern, erfrieren, getötet oder gar gefressen zu werden, auszusterben. Ist das heute noch real?

Es bedient sich dafür unseres Unterbewusstseins, welches für seine blitzschnelle Reaktion all das einscannt und übernimmt, was wir wiederholend tun, was wir wiederholend beobachten. Es kann nicht selbständig logisch denken, es scannt und reagiert, oft mit Angst und Zweifel. Aber sind diese heutzutage noch real? Werde ich verhungern, erfrieren, verdursten, wenn ich einen nichtförderlichen Menschen verlasse? Oder wenn ich mich aus einer nichtförderlichen Lebenssituation befreie, meinen Job verliere, einen herben Verlust erlebe, werde ich dann wirklich gefressen und muss sterben?

Möglichkeiten der Transformation beim LCC

Damals, als dies mein Reptilienhirn wohl noch annahm, ich würde anders nicht überleben können, kam ich gerade mit aktiven Panikattacken aus einem Reha-Aufenthalt nach Hause. Eine Reha-Aufenthalt, der mich … statt mir heilende Techniken zu vermitteln und mir zu helfen … stark re-traumatisierte. Das war, wie ich in früheren Blog-Artikeln schon erzählt hatte, vor rund einem Jahr. Es fühlt sich an, als wäre es schon sehr viel länger …

Und heute?

Inzwischen habe ein Jahr LCC-Seminare hinter mir. Das sind, um genau zu sein, zwölf Days of Change zu zwölf verschiedenen Themen, drei Wochenend-Premium-Seminare erlebt. Ich bin über Glasscherben gelaufen. Habe Stahllöffel verbogen wie Uri Geller seinerzeit. Bin über glühende Kohlen gegangen. Vor allem aber durfte ich mit mehreren Collective Reframings (eine Methode aus der Quantenheilung) und mehreren Life-Reframing-Sitzungen nach Sabine Schober© viele meiner Blockaden, Beredungen und sogar Traumata transformieren. Ich habe also diesem Reptiliengehirn tüchtig zugesetzt, habe mit verschiedensten Methoden von Ewald Schober gelernt, es aus der Reserve zu locken, seine Wirkungen aufzuspüren und zu transformieren.

Nichts und niemand bestimmt über meinen Gefühlszustand, außer ich selbst … und schon gar kein prähistorisches Hirn-Relikt! Ich werde es neu konditionieren, damit es mir weiterhin nur noch förderliches präsentiert ♥ machst Du mit?

Ich freue mich sehr, Dich bei einem der nächsten Days of Change kennenzulernen.

Dafür schenke ich Dir, wie in jedem Blog-Artikel, wieder ein Freeticket

Ganz herzliche Grüße und alles Liebe

Ursula von Liebenstein

Ut ameris, ama!

 

Letzte Artikel von Ursula von Liebenstein (Alle anzeigen)

Share this article

Comments are closed.