Persönlichkeitsentwicklung – Tacheles

by Silvia Meerbothe
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Wie geht eigentlich Persönlichkeitsentwicklung? Ich mag jetzt mal Tacheles reden:

Keine Sänftenträger

Ich kann Dir sagen was es NICHT ist. Ein Buch lesen, ohne umzusetzen. Das ist keine Persönlichkeitsentwicklung, sondern das anhäufen von Wissen.

Sich entwickeln lassen. Nope. Das funktioniert nicht. Es kommt niemand, um Dich zu retten. Du darfst selbst arbeiten. Es wird Dich niemand den Berg rauf tragen.

Ich kann nicht, wohnt in der Ich-will-nicht-Straße

Lass Dir gesagt sein: Wenn sich Dein Leben nicht da hin entwickelt, wo Du hin willst, dann hast Du Sand im mentalen Getriebe. Wenn Du sagst: „Ich kann das nicht“, dann entspricht das schlicht nicht der Wahrheit. Du willst nicht! Grenzen stecken nur in unseren Köpfen. Oder wie willst Du mir erklären, dass ich OHNE BLASEN an den Füßen über 600 und 1000 Grad heiße Kohlen gelaufen bin. Und ohne Schnitte an den Füßen über Scherben. Was also genau kannst Du nicht?

Der Teufel ist ein Eichhörnchen

Manchmal sind Dinge, die wir nicht wollen aber viel subtiler abgelegt. Da gibt es Verknüpfungen in unseren Schaltkreisen, da würde unser logischer Verstand niemals drauf kommen. Die zeigen sich gerne dann, wenn wir etwas für unseren Erfolg tun wollen. Auf einmal stecken wir fest. Und wir kommen mit aller Willenskraft nicht dagegen an. Da haben sich Erfolg und Schmerz verknüpft. Sprich, wenn ich Erfolg habe gibt’s Schmerzen. Wie auch immer das geartet ist, es führt fast immer zu einem nicht förderlichen Muster. Wir sabotieren den Erfolg, den wir uns vom Grunde unseres Herzens wünschen. Dabei will uns das Unterbewusstsein nur davor schützen, den gleichen Schmerz zu erleiden, wie damals – als wir Erfolg hatten und gleichzeitig etwas schmerzhaftes erlebt haben. Dabei hat das eine gar nicht wirklich was miteinander zu tun.

Leider Aua

Persönlichkeitsentwicklung macht Spaß – und tut leider auch weh. Warum? Weil genau da hin geschaut werden darf, wo dieses Muster her kommt. Und darauf hat das Unterbewusstsein so gar keinen Bock. Weil das wird weh tun sagt es sich – allerdings gilt es ja, genau das zu vermeiden. Und deshalb machen wir häufig erst mal an anderen Themen rum. Wir erfahren immer wieder eine Erleichterung und auch im Außen ändern sich schon ein paar Dinge. Dann denkst Du:“Ha! diesmal hab ich’s!“ Nur um bei einer Gelegenheit zu bemerken, dass dieses EINE fiese Muster, dieses Programm immer noch läuft.

Gnadenlose Ehrlichkeit

sich selbst gegenüber ist hier gefragt. Oft sind es die Dinge, die wir vehement verneinen oder ablehnen, auch gerne an anderen Menschen, die als Wegweiser dienen. Bei mir war es das nach Aufmerksamkeit lechzen anderer Menschen, was mir komische Gefühle bescherte. Dazu fiel mir auf, dass immer, wenn es mir gut ging, ich mental in den Keller rauschte: Viel weinen und „ach, mir geht es ja so schlecht.“ Dahinter stand eine Verknüpfung aus der Kindheit. Die liebevolle Aufmerksamkeit meiner Mutter wurde mir immer dann zuteil, wenn ich krank war. Dann blieb sie zu Hause und ich war nicht alleine. Ging es mir gut, war sie abends weg.

Ergo war die Verknüpfung: Geht es mir schlecht – wird sich um mich gekümmert. Geht es mir gut, sprich bin ich erfolgreich – bekomme ich keine Aufmerksamkeit. Es kümmert sich wer.

So will ja keiner sein

Vor allem ich nicht 😀

Also, habe ich das für mich immer gaaanz weit von mir gewiesen. Bloß nicht hinsehen. ICH BIN SO NICHT! Einmal, weil ich so ein Verhalten bei anderen Menschen einfach ätzend fand und, logisch, weil ich dann ja an dieser alten Geschichte hätte rühren müssen.

Wunde reinigen

Als ich endlich bewusst hinsah, das Verhalten für mich liebevoll angenommen habe (schließlich war das ein kindlicher Teil), war ich in der Lage es abzustellen. Die eiternde Wunde, über die ich lediglich ein Pflaster geklebt hatte, wurde dadurch gereinigt und konnte endlich heilen.

Dein Begleiter

Dein Scout bei Deiner Bergtour ist der Coach oder der Trainer den Du wählst. Er zeigt Dir den Weg. Gehen wirst Du ihn die ganze Zeit selbst.

Und so ist es bei der Persönlichkeitsentwicklung

Du siehst hin. Du löst auf. Und dann – dann implementierst Du ein neues Verhalten. Fertig. Shift.

Dein erster Schritt

Ein Tag der Veränderung. Der Day of Change. Der tut auch nicht weh. Doch Du erfährst eine Menge über die Möglichkeiten. Dieser Tag ist spannend, unterhaltsam und, wenn Du es zulässt, Deine Eintrittskarte in ein glückliches, leichteres und erfolgreicheres Leben. Ich freue mich auf Dich. Klicke hier!

 

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