Was bedeutet eigentlich Selbstliebe

by Silvia Meerbothe
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Was bedeutet eigentlich Selbstliebe – sich selbst lieben?

Selbstliebe – die Kunst für das eigene Wohlgefühl zu sorgen

„Du musst an Deiner Selbstliebe arbeiten!“ Das schmettern viele Trainer und Coaches ihren Klienten entgegen. Doch wie geht das denn überhaupt? Vielleicht beleuchten wir einfach mal, was wir uns wünschen, wenn wir an unsere Beziehung zu unseren Eltern denken. Was hätten wir uns da gewünscht, also besser ich, weil ich kann ja nur von mir sprechen: Versorgt sein, Sicherheit, Mehr Verständnis, mehr Nachsicht, mehr Zärtlichkeit, mehr Kümmern, Interesse, Mehr Wahlfreiheit, mehr Schutz, mehr Vertrauen, mehr Anerkennung. Mehr von allem…Und davon bitte die ehrliche Variante, weil das Kind Silvia wusste sehr genau, wann etwas „echt“ war. Das weiß es übrigens noch heute.

Und was wünsche ich mir denn so von meinem Partner? Schauen wir doch auch da mal hin: Raum für mich, Respekt, Zärtlichkeit, Austausch und dann am liebsten alles was ich oben angeführt habe auch noch.

Jetzt könnte manch einer meinen, ich sei ein ganz schöner Anspruchsfutzi 😀

Gewusst wie

Klingt alles ganz toll, gelle? Bis auf die Tatsache, dass da steht, dass ich mir das von AUßEN gewünscht habe. So funktioniert das aber nicht.  Also jetzt, als Erwachsene. Denn Selbstliebe enthält etwas, das auf den ersten Anblick gar nicht so toll klingt:

Selbstliebe ist auch Selbstverantwortung

Hä!? Verantwortung klingt so nach Pflichtprogramm. Ja, sich selbst verpflichtet und sich damit selbst treu zu sein gehört auch dazu. Klingt erst mal doof – ist aber so.

Selbstverantwortung befreit

Solange ich Verantwortung abgebe, gebe ich einen Teil meiner Freiheit ab. Solange ich mich abhängig von der Zuwendung anderer Menschen mache, hängt mein Glück von der Zuwendung anderer Menschen ab und das macht unfrei. Manchmal ist das mit der Eigenverantwortung nicht leicht, aber es ist der Weg in die Freiheit. Solange ich von außen erwarte, dass man mich mit Liebe, Aufmerksamkeit, Respekt und allem oben genannten versorgt, hänge ich an einem Tropf. Ich bin verantwortlich dafür, dass es mir gut geht.

Selbst ist die Liebe

Vor fast zwei Jahren war ich noch abhängig von dem, was das Außen von mir dachte und von der Anerkennung scheinbar „größerer“ Menschen. Soll man gar nicht meinen, denn ich war tough (nach Außen) unterwegs – trotzdem war es so. Und das Verletzungsrisiko ist hoch, bei solch emotionaler Abhängigkeit und zwar in beide Richtungen.

Ich erlebte einen krassen Aufschlag, auf dem Boden der Tatsachen, litt beinahe körperliche Schmerzen, wobei ich nicht weiter ins Detail gehe, weil ich glücklich bin, aus diesem Dilemma heraus gefunden zu haben.

Rescue Force

Es mag sich dramatisiert anhören, doch ich sage:“Meine Rettung war der Day of Change.“ Ich habe gelernt, dass nichts und niemand meinen Zustand bestimmt, außer ich selbst. Gleichzeitig habe ich gelernt, mir all das Gewünschte selbst zu geben. Mir selbst mit Nachsicht, Liebe und Achtsamkeit zu begegnen und die Grenzüberschreitungen durch andere nicht mehr zuzulassen und selbst zu unterlassen.

Ich lebe ein Leben in Selbstliebe und die Menschen, die in mein Leben kommen, sind die Sahne auf meinem Kakao 🙂

Wenn Du jetzt denkst, dass das cool ist, sage ich: „Der Day of Change ist noch viel cooler.“ Ich schenk Dir ein Ticket. Der Name ist Programm! Klicke einfach hier DAY OF CHANGEIch freu mich auf Dich 🙂

Herzliche Grüße,

Silvia Meerbothe

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