Multiple Persönlichkeit ohne Störung

by Britta Wisniewski
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Ich sehe Dich!

Ich sehe Dein Stirnrunzeln, wie Du die Augen zusammenkneifst, wenn Du meinen heutigen Blogtitel liest. Und ich höre Dich denken – jetzt schon, während ich noch schreibe und Du noch überhaupt nichts davon ahnst, was Dich in wenigen Tagen auf diesem Blog erwarten wird. „Kannst Du Gedanken lesen?“, werde ich oft gefragt und ja – manchmal kann ich es wirklich. Und ich muss mich nicht einmal dafür anstrengen – ich muss nur „sein“. Bei mir, in mir sein, in mir ruhen. Dann kann ich das. Und in diesen Momenten kann ich noch viel, viel mehr.

„Wer bist Du?“

Diese Frage von Ewald Schober begegnet mir als LCC – Schülerin inzwischen beinahe täglich. Es war ein Leichtes, sein Buch zu kaufen, in der Hoffnung, dort eine Antwort auf meine unzähligen Fragen zu finden, eine Lösung für meine Probleme. Es war ein Leichtes, dieses Buch zu lesen und im Glauben zu sein, seinen Inhalt verstanden zu haben. Doch wieder einmal holte er mich ein, mein Spruch, der mich schon mein ganzes Leben lang begleitet, und den ich bereits unzählige Male anderen Menschen um die Ohren gehauen habe, deren Probleme sich kurz danach lösten:

Es hilft nicht, zu wissen
Du musst es auch wollen
Es hilft nicht, zu wollen
Du musst es auch TUN!

Jetzt – gerade jetzt im Moment, begegnet mir dieser Spruch. Und bringt eine Frage mit:

WANN triffst DU Deine ENTSCHEIDUNG?

„Du kannst alles sein, was Du willst!“

Ewald Schober bringt jede Menge Beweise für diese Theorie. Im Laufe der letzten 5 Jahre haben viele Menschen von jetzt auf gleich ein neues Leben begonnen. Einfach, indem sie sich dafür entschieden haben. Im letzten halben Jahr durfte ich einige Menschen dabei beobachten, wie sie ihr Leben neu definiert haben. Zum Glück sind nicht alle im Tempo von Ursula von Liebenstein unterwegs – es würde mich in die Verzweiflung treiben, denn: Eine Entscheidung zu treffen – DAS darf ich erst noch üben! Ich bin gerade mal da angekommen, dass ich grob sagen kann, was ich gerade BIN … aber wer ich sein WILL? Keine Ahnung!

Und … wer BIST Du?

Das wiederum kommt ganz darauf an, wann Du mich antriffst! Mal bin ich die Schriftstellerin, die wunderbare Geschichten schreibt und in Büchern gebunden in die Welt verbreitet. Mal bin ich die Stationsleitung einer 24-Stunden Tankstelle, mal im gleichen Unternehmen auch „nur“ die Kassiererin. (Es macht übrigens wahnsinnig viel Spaß, sich in gewissen Situationen NICHT als Entscheidungsträger outen zu müssen *kicher*). Mal bin ich die Mutter von drei Teenagern und ein anderes Mal bin ich die Pferdenärrin, die ganze Tage am Reitstall verbringen kann, um dann müde und durchfroren zuhause nur noch diejenige zu sein, die stundenlang das Bad – und die darin befindliche Wanne blockiert.

Ab und zu meldet sich auch mal die ehemalige Verlegerin zu Wort, aber diese Stimme hat schon weit weniger Gewicht und verhallt teilweise ungehört. Sie war nicht so wirklich erfolgreich, diese Persönlichkeit. Jedenfalls nicht in meiner Welt. Auch, wenn es in den Augen anderer Menschen ein Erfolg sein mag, einen Verlag ohne einen Cent Eigenkapital zu gründen und sieben Jahre am Leben zu erhalten.

Wann bin ich erfolgreich?

„Ich bin ein Meister darin, zu beweisen, wie Dinge NICHT funktionieren!“ Das ist jedenfalls einer meiner Standardsätze, wenn es um meinen eigenen Erfolg geht. Denn DER ist für mich oft nicht messbar. Was ist für mich Erfolg? Wie fühlt er sich an? Und was muss passieren, damit ich meine eigenen Erfolge auch als solche wahrnehme? Das sind die Fragen, die ich mir bislang nicht beantworten kann. Auch ich bin, wie Ursula von Liebenstein, bereits über Glasscherben gelaufen, doch das „Hochgefühl“ am Ende der Strecke – das blieb aus. Was ich fühlte, war Erleichterung. Erleichterung darüber, es geschafft zu haben, mich nicht blamiert zu haben. Mich nicht zum Gespött gemacht zu haben. Erfolg ist für mich das Ausbleiben von Hohn, Spott und Häme. Lob hingegen macht mich misstrauisch. Komplimente wehre ich ab.

Selbstvertrauen als Lernaufgabe

„Sei doch mal stolz auf Dich!“ Wie oft habe ich diesen Satz gehört. Aber warum sollte ich das sein? Weil ich etwas kann, das viele andere Menschen auch könnten, wenn sie es nur tun würden? Weil ich Talente und Gaben habe, die mir geschenkt wurden und für die zu haben ich nichts, aber auch gar nichts tun musste? Wo ist der Punkt, wo sind die Dinge, auf die ich stolz sein kann? Ich bin es gewöhnt, Leistung zu bringen. Oft mehr als gefordert wird, denn ich brauche die Sicherheit, ein gesetztes Ziel auch zu erreichen.

Zielsuche – ausgesetzt!

„Du kannst nicht erwarten, dass die Dinge sich ändern, solange Du bleibst, wie Du bist!“ Wie oft habe ich diesen Spruch schon gehört. Aber: Solange ich mir nicht vorstellen kann, in welche Richtung ich mich verändern möchte, kann ich es auch nicht tun! Denn: Was ich nicht fühlen kann, kann ich nicht sein! Und: Alles was ich bereits BIN möchte ich auf jeden Fall behalten!

Wenn die Katze sich in den Schwanz beißt …

„Dein Leben von heute entspringt Deinem unbewussten Glauben von gestern!“ Was aber, wenn dieser unbewusste Glaube keinen bewussten Konterpart hat, der stark genug ist, sich gegen die Beredungen des Unterbewusstseins aufzulehnen und durchzusetzen? Was, wenn alle Versuche der Selbstbestätigung und eigenen Umprogrammierung immer wieder daran scheitern, dass das Unterbewusstsein stärker ist, als die bewussten, neuen Erkenntnisse, die ja, aufgrund des mangelnden „Erfolgsbewusstseins“ immer wieder ins Leere laufen?

Ich betone: Fälle wie ich sind der Punkt, an dem die meisten Coaches aufgeben! Und Klienten häufig zu hören bekommen, dass sie sich ja gar nicht ändern WOLLEN! Und ich WETTE – genau diesen Moment hat der eine oder andere Lebensschüler auch schon einmal erlebt und ich wette auch: Viele haben sich nicht getraut, darüber zu reden.

Eine Lösung auch für schwere Fälle

Wenn Deine Fantasie an dieser Stelle ausreicht, um Dir vorzustellen, was Du machen würdest, wenn Du eine bessere Meinung von Dir selbst hättest … dann rate ich Dir, auf dem schnellsten Wege Kontakt zum Life Refraiming Center aufzunehmen! Die dort ausgebildeten erfahrenen Trainer und Therapeuten sind nämlich in der Lage, Dir bei dem zu helfen, was Du alleine nicht schaffst:. Deinem Unterbewusstsein die Stirn zu bieten! Und all diese negativen Meinungen über Dich selbst, diese Erfolgs- und Träumekiller dahin zu schicken, wohin sie gehören: In Deine Vergangenheit!

Die freiwerdenden Ressourcen Deines Gehirns mit lebensbejahenden, erfolgsfördernden Mustern und Programmen zu füllen. Unvorstellbar? Das mag sein – und auch ich würde mir schwer damit tun, es zu glauben, hätte ich nicht „Das unglaubliche Buch“ gelesen und feststellen müssen, dass viele – heute noch lebende und teilweise mir bekannte Menschen an eben dieser Stelle standen, an der ich jetzt stehe: Mir selbst im Weg.

Geduldig auf eine bessere Zukunft freuen

Geduld zu haben, hat mich mein Leben gelehrt! Auch wenn sie oftmals hart auf die Probe gestellt wird, wenn ich sehe, wie all  die Menschen durchstarten, die noch vor Monaten oder nur ein paar Wochen genau an der Stelle standen, an der ich heute stehe. Und die jetzt – genauso, wie ich das will – all ihre Persönlichkeiten behalten – und noch eine dazu bekommen haben: eine gewinnende Erfolgspersönlichkeit! Und wenn ich mich jetzt im Moment frage, was ich sein möchte, wenn ich all diese Hindernisse in meinem Kopf weg habe, dann kriege ich eine ganz klare Antwort: Mannigfaltig erfolgreich! Bei allem, was ich tue!

Und warum erzähle ich Dir das alles? Ganz einfach! Bevor ich auf meinen ersten „Day of Change“ ging, war mir alles das nicht einmal bewusst. Und ich konnte es daher nicht einmal ändern! Ich denke mir, dass es gut sein kann, dass Du gerade meinen Blogartikel liest und denkst „Oh das kenne ich!“ Und wenn Du das gerade denkst, dann lade ich Dich von Herzen ein, mich einmal zu begleiten! Oder vielleicht gleich Kontakt zum Life Refraiming Center aufzunehmen … und Dir die Hand reichen zu lassen, um den Schritt in Deine erfolgreiche Zukunft zu machen.

Lass mich einfach wissen, wenn es dir besser geht!
Herzlichst
Britta Wisniewski

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