Lieber Fokus als Hokus Pokus!

by Britta Wisniewski
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Wo liegt Dein Fokus?

Was nimmst Du in Deinem Leben zuerst wahr? Den Regen – oder die Tatsache, dass es für November angenehm warm ist, selbst wenn es regnet? Die Dunkelheit am Morgen oder die früh einsetzende Gemütlichkeit am Abend? Wohin fällt Dein Blick eher? Auf deine Vergangenheit und all ihre Schattenseiten? Oder eher auf Deine Träume von einer glorreichen Zukunft?

Wo schaust Du hin, wenn es darum geht, ein Problem zu lösen? Auf das Problem – oder auf die Lösung? Liegt Dein Fokus eher auf dem positiv – hellen? Oder konzentrierst Du Dich nur auf die Schattenseiten des Lebens? Und gegebenenfalls noch auf Deinen Wunsch, ihnen zu entrinnen …

Wohin Du schaust, dahin gehst Du auch!

Die Augen eines Menschen befinden sich vorne am Kopf, damit er die Chance hat, immer in die Richtung zu schauen, in die er lebt: nach vorne! Im Gegensatz zu manchen Tieren, die mit Seiten oder sogar Rundumblick ausgestattet sind, ist das Säugetier Mensch auf ständige Vorwärtsbewegung, ständigen Fortschritt ausgerichtet. Der Blick eines aufrecht gerade stehenden Menschen ist ziel – gerichtet … nicht Hindernis – orientiert! Und ohne, dass wir Scheuklappen bräuchten, sind wir absolut dazu in der Lage, Einflüsse, die von der Seite kommen, vollständig zu ignorieren.

Geradeaus ist die bevorzugte Richtung

Ich frage mich gerade, ob es dieser Umstand ist, der einen Menschen dazu bringt, einer Herde von anderen Menschen zu folgen, auch wenn er dabei dann „nur Ärsche sieht“. Ob es ihm schlichtweg schwer fällt, sich vor dem Festlegen der genauen „Geradeaus“ Richtung einen 360 Grad Blick zu verschaffen und erst einmal auszuloten, was da alles so um ihn herum passiert? Menschen, die „sehenden Auges ins Unglück rennen“ scheinen manchmal regelrecht vergessen zu haben, dass wir uns in einer dreidimensionalen Welt befinden … in der wir den Himmel nur dann sehen, wenn wir bereit sind, den Kopf auch einmal in den Nacken zu legen!

Der Blick der meisten Menschen ist auf ein Ziel in der Ferne gerichtet

Meistens auf eins, dass sie allenfalls ahnen oder nur schemenhaft erkennen können!

Fokus (sierung) (von lateinisch focus, ‚Brennpunkt‘) steht für:

  • die Bündelung von Strahlung
  • in der Fotografie die Scharfstellung des Motivs
  • ein Geisteszustand

Wundert es uns also, dass die Bilder vor unserem inneren Auge deutlicher werden, sobald wir beginnen, uns auf sie zu konzentrieren? Der Schatten da … schemenhaft und weit in der Zukunft … das könnte ein Pferd sein. Es könnte aber auch eine Kuh sein … oder einfach nur ein Stein, der aussieht, wie ein Pferd oder eine Kuh. Und was ist das da? Ein Haus? Oder eine Hütte? Wenn ich „meine inneren Bilder“ als Maßstab für alle diejenigen nehme, die „nur wissen, was sie NICHT wollen“ – dann komme ich zu einem Ergebnis, das mir deutlich zeigt, wo der Fehler liegt, denn viele Menschen nehmen sich nicht die Zeit, sich einmal wirklich mit sich zu beschäftigen. Es ist ein Unterschied, ob ich generell gelassen und ruhig bin oder ob mir alles scheißegal ist. Für meine Umwelt – allem voran aber für MICH!

Richte Deinen Fokus neu aus!

Aber worauf? Auf meine Schriftstellerei? Die Bücher sind geschrieben und am Markt – neue Ideen lassen auf sich warten und unter Druck schreiben kann ich nicht. Auf was dann? Was kann ich? Wer bin ich? Was sagen andere über mich? Und was will ich? Wie kann ich wissen, was ich will, solange ich nicht weiß, was ich kann? Und hey – viele andere können so viele Dinge, die ich gerne können würde, aber bin ich gut genug um neben ihnen zu bestehen?

Fragen über Fragen …

Und ich übergebe die Antwort dem Universum! Ich bin im vollsten Vertrauen, dass ich eine Antwort bekommen werde, wenn die Zeit dafür reif ist! Denn was ich nicht vergessen darf: Alles, was ich heute bin, heute tue, heute erlebe, habe ja auch ich selbst bestimmt! Ich habe mir meinen Arbeitsplatz genauso ausgesucht wie den Umstand, dass ich jetzt eine Reitbeteiligung an zwei Pferden habe, obwohl ich seit über 20 Jahren auf keinem Pferd mehr gesessen habe. Ich habe mir so lange eingeredet, finanziell erfolglos zu sein, bis ich es selbst glaubte, was wiederum dazu führte, dass ich finanziell da stehe, wo ich heute stehe, denn das Leben bestätigt Dich immer in Deinem Gefühl! Und nur mein mangelndes Verständnis dieses Umstandes führte mich an den Punkt, an dem ich heute stehe!

Und DER ist interessanterweise alles andere als „hoffnungslos“ – denn ich habe Geld aus verschiedensten Quellen zu bekommen. Teilweise ist mir weder die Höhe der Summe bekannt, noch der genaue Zeitpunkt der Auszahlung. Aber wenn ich es „bewusst logisch“ betrachte, ist genau DIESER Umstand der, den ich jetzt fast ein Dreivierteljahr lang SO ignoriert habe, dass es mich wundert, dass mein Leben mich bisher noch so geschont hat und mir den Geldhahn noch nicht vollends abgedreht hat!

Geduld ist eine Tugend!

Auch und gerade in der Persönlichkeitsentwicklung dürfen wir nie vergessen, dass Persönlichkeitsveränderung ein Lernprozess ist! Und dass ich, wenn ich – wie die meisten Menschen – mehr als einen Punkt zu bearbeiten habe, gar nicht erwarten kann, dass sich alles auf einmal löst! Im Gegenteil! Denn wie die meisten Menschen beginnt diese Reise dort, wo sie leichte Erfolge erzielt – bei all den Punkten, die ich vielleicht auch ohne Seminare und regelmäßige Coachings lösen könnte. Und auch schon gelöst habe. Irgendwann ist eben nur noch die Aufgabe über, die eigentlich für alles andere verantwortlich ist! Und die mir anschaulich im Ergebnis aufzeigt, wie ich ticke!

Wo Dein Fokus liegt, fließt Deine Energie hin!

Und ja, ich gestehe, mein Focus drehte sich das letzte halbe Jahr immer und wieder um das gleiche Problem! Und nicht um seine Lösung! Selbst, wenn es die Lösung gewesen wäre, dem Problem einfach mal den Focus zu entziehen, ich hätte keinen Weg dahin gefunden. Was sich verändert hat? Ich weiß es nicht! Ich weiß nur, dass das Problem seine Wichtigkeit verloren hat. Es liegt nicht mehr in meinem Focus und prompt bekam ich gestern die Bestätigung dafür, dass es sich zu lösen beginnt. Die nächste Bestätigung kam heute. Und ich denke, ich kann jetzt beginnen, meinen neuen Glauben über mich selbst und meine Finanzlage in den Focus zu nehmen, ihm meine Energie zu geben und somit auch dieses „Problem“ ein für alle Male zu lösen.

Mach Dich zum Mittelpunkt Deines Lebens!

Tu Dir mal was Gutes! Und wenn Du mich fragst, ist es ein guter Anfang, sich mal die Denkansätze anzuhören, die auf jedem „Day of Change“ gegeben werden. Jeder Mensch ist anders, doch erst, wenn wir verstehen, wie wir funktionieren, können wir anfangen, etwas zu ändern! Und wenn wir verstanden haben, dass jeder andere Mensch genauso funktioniert wie wir, dann beginnen wir auch, genau DIE Dinge zu begreifen, die uns vorher Kopfzerbrechen und schlechte Gefühle vermittelt haben. Und alleine DAS verbessert das Leben um LÄNGEN!

Lass Dir mal was schenken!

Und ich gestehe: Ich HABE Hintergedanken! Denn ich möchte, dass sich möglichst viele Menschen auf die genau die gleiche spannende Reise machen, die für mich vor acht Monaten ihren Anfang nahm und die sich immer noch jedes Mal, wenn ich etwas Neues lerne, anfühlt, als stünde ich noch ganz am Anfang! Und genau DAS finde ich unwahrscheinlich spannend! Zusammen mit dem Umstand, dass ich viele andere Menschen auf dieser Reise bei mir habe und erleben darf, dass jeder, der mit mir diese Reise macht, dennoch sein eigenes Tempo und seinen eigenen Weg geht! Dass das, was dem einen hilft, dem anderen überhaupt nichts nutzt! Dass jeder seinen eigenen Zeitpunkt hat, die unterschiedlichen Themen in seinem Leben in seiner eigenen Reihenfolge bearbeitet. Und dass Fremde zu Freunden werden, die sich unter normalen Umständen vermutlich noch nicht einmal begegnet wären.

Komm mit – auf Deine eigene Reise!

Herzlichst
Britta Wisniewski

 

 

 

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