Erst die Definition – DANN das Ergebnis!

by Britta Wisniewski
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Deine Definition ist wichtig!

Wie ist Deine Definition von Dir? Was sagst, was denkst Du über Dich? Gehörst Du zu den Menschen, die ihren Wert daran messen, ob die Umwelt ihm einen Wert zu misst? Oder bestimmst Du Deinen Wert unabhängig davon, was andere darüber und über Dich sagen? Warum ich das frage? Ich hatte gerade ein echtes „Aha – Erlebnis“. Zwar nur in meinen eigenen Gedanken, aber dafür mit einer Deutlichkeit, die mir das gesamte Weltbild veränderte.

Oder mein gesamtes Selbstbild. Oder beides … das wird sich noch herausstellen. Aber da diese Erkenntnis mich gerade erwischt hat, wie der berühmte „Blitz beim Scheißen“, nutze ich die Chance, die dieser Blog mir bietet, um sie sofort mit Dir zu teilen – bevor ich damit beginne, sie wirklich bewusst zu leben – und damit mein Leben ein weiteres Mal nachhaltig zum Besseren zu verändern.

Wenn das Problem sich nicht löst, ist es nicht das Problem!

Seit 9 Monaten besuche ich regelmäßig meine geliebte „Day of Change“ Seminarreihe. Einmal im Monat – sonntags, manchmal am einzigen, arbeitsfreien Tag eines Monats, sitze ich mit vielen anderen Seminarteilnehmern in gemütlich-lustiger Runde und lasse mir mein ehemaliges Weltbild von „Tun – Haben – Sein“ in das geltende „Sein – Tun – Haben“ umprogrammieren. Mit Erfolg und zum Teil sogar recht verblüffenden Effekten. Aber das eine oder andere wollte und wollte und will und will sich nicht drehen! Und je mehr Zeit vergeht, je mehr legt sich mein Focus auf genau diese „festsitzenden Themen“. Eines davon ist Geld. Und wird – scheinbar – von Monat zu Monat deutlicher, vordringlicherer, dringender, wichtiger.

Übungen bringen nur etwas, wenn Du verstehst, was sie bringen!

„Nimm die Wichtigkeit raus!“, ist ein Satz, den wir Schüler recht häufig sagen – und hören, wenn es um die Brocken geht, die sich beim Einzelnen nicht lösen wollen. Und ja, in der ersten Näherung ist es ein wertvolles Werkzeug, einem Problem seine Wichtigkeit zu entziehen, indem ich ihm gedanklich andere Dimensionen, eine andere Definition verpasse. Aber löse ich es damit? Mitnichten! Denn ich kann ein Problem erst dann lösen, wenn ich weiß, wo das Problem genau liegt! Und ich habe neun Monate gebraucht um zu erkennen: Wie in der Medizin behandeln wir Menschen auch in der Persönlichkeitsentwicklung lieber Symptome, als die Herkunft der Krankheit zu erforschen und dieser den Garaus zu machen.

Geht nicht – Gibt´s nicht!

So kämpfte ich also mit meinen Finanzen. Immer wieder schien es Hoffnung auf Verbesserung zu geben – nur damit der Ausgang der Situation die Sache noch ein bisschen verschärfte. Und auf dem letzten Day of Change kam ich dann an den Punkt, an dem ich aufgab. Und – unbewusst – genau DAS machte, was Ewald Schober uns im Rahmen seiner Übung „Wichtigkeit und Chance“ immer wieder rät: Ich akzeptierte den Worst-Case. Den schlimmsten für mich anzunehmenden Zustand. Wenn ich also mit allem, was ich tat, mit all den Arbeitsstunden, mit aller Telepathie, mit aller Ehrlichkeit und Gradlinigkeit nicht in der Lage sein würde, meine finanziellen Probleme zu lösen – dann sollte es eben so sein! Dann würde ich halt damit leben! Dann würde ich eben den Kampf aufgeben und dem Ergebnis ins Auge sehen. Wie auch immer es sich darstellen würde und was auch immer es bedeuten würde.

Dann würde ich eben damit weiterleben und einfach weiterhin alles tun, was dazu nötig wäre. Da ich nicht zur Geldverschwendung neige, würde sich meine finanzielle Situation irgendwann von selbst verbessern. Und bis dahin müsste eben alles andere warten. Auch mein Traum, die Ausbildungsakademie des LCC zu besuchen und meine gewünschten Ausbildungen zum VLV-Coach, zum Speaker/Trainer und zum Life- Reframer zu machen. Wenn ich es mit aller Telepathie nicht schaffen würde, auch nur die Schüler des LCC dazu zu bringen, sich meine Bücher zu kaufen, dann musste mein Wunsch nach Reichtum eben warten. Auf was und bis wann auch immer.

Wenn die Definition das Problem ist

Ich fühlte mich fast direkt leichter. Ich hatte eine Entscheidung getroffen, etwas, das mir generell schwer fällt. Umso mehr, wenn ich dabei die Chance habe, mich zwischen mir und meiner Umwelt zu entscheiden – im Zweifel siegen dann nämlich alle, außer mir! Die drückende Last meiner finanziellen Lage wich dem Gedanken: „Es wird sich verbessern!“ und auch, wenn mein „Nörgler“ dauernd von hinten brüllte „Aber wann?“ fiel es mir relativ leicht, auch diese Stimme zu ignorieren. Zumindest eine Zeit lang. Denn nach etwa einer Woche veränderte sich „die Stimme in meinem Kopf“ und stellte unangenehme Fragen.

„Warum klappt denn das bei mir nicht?“

Das Gute an unseren Game Chats ist das Schlechte an unseren Game Chats. Zeitnah, teilweise noch in der Situation, bekommst Du die Entwicklung deiner Mitspieler mit. Und von allen Seiten wurde ich mit Erfolgsmeldungen bombadiert. Hier hatte sich jemand erfolgreich neu definiert, dort jemand Telepathie angewandt und just gestern Abend meldete selbst einer der kritischeren Mitspieler einen für sich „Mega – Erfolg“ in einer ausweglos scheinenden Sache. Und ich? Ich hatte gerade ein Gespräch mit meinem Vermieter hinter mich gebracht, der sich – zum wiederholten Male darüber beschwerte, dass meine Miete seit Monaten nicht pünktlich oder in Teilen kommen würde und er sich nicht mehr auf mich verlassen könnte und das Vertrauen zerstört sei und er sich verarscht fühlte. Da war es wieder – mein Problem Nummer 1: Geld.

Das Problem ist nicht das Problem

Warum also bekam ich meine Finanzen nicht in den Griff? Weil das Leben mir – deutlich und anschaulich – zeigen wollte, dass meine Definition meiner Person die falsche war. Unterstützt wurde das noch von „Beredungen“ meiner Umwelt aus Kindertagen, die dazu führten, dass ich zwar genau wusste, welche Definition von mir ich NICHT wollte, aber nicht, wie ich mich zu definieren gedachte. Die Aussage „Du machst alles nur mit Geld!“ empfand ich als „negativ“ – und sorgte damit unbewusst damit, dass ich erst gar kein Geld HATTE, mit dem ich was machen hätte können. Und auf einmal fiel es mir wie Schuppen aus den Haaren! Ich war genau DIE, die nicht NICHT sein wollte! All die Jahre hatte ich eine aktive „Vermeidungsstrategie“ gefahren. Und jetzt hatte mein Unterbewusstsein erfolgreich dafür gesorgt, dass ich an den Punkt kam, an dem ich den Tatsachen ins Auge sehen musste.

Die Definition der Anderen ist ihre – Deine ist Deine!

Ich darf mich neu definieren! Frei nach dem Motto: „Sage mir, was Du über mich denkst, und ich sage Dir, was Du mich kannst!“ darf es mir völlig egal sein, ob andere Menschen glauben, was ich erzähle! Ob meine Leistung ausreicht, den Ansprüchen anderer zu genügen. Ob andere meinen Erfolg würdigen. Und schon gar: Ob ANDERE etwas dazu tun, dass ICH mich erfolgreich FÜHLE! Es darf mir – frei gesprochen – scheißegal sein, ob andere Menschen meine Bücher kaufen, denn als ich sie schrieb war es mir auch egal! Ich schrieb sie, weil ich sie schreiben wollte, ich veröffentlichte sie, weil ich sie veröffentlichen wollte und bis dahin fragte ich niemanden, ob er die Bücher oder die Idee für gut genug hielt.

Warum also fange ich jetzt damit an? Und es darf mir auch scheißegal sein, was andere darüber denken, wann, wie und wie viel ich arbeite! Wie wo und warum ich da wohne, wo ich wohne! Ob ich meinen Haushalt im Griff habe oder mit meinem Geld auskomme oder warum ich ein Auto habe, wenn ich kaum dazu in der Lage bin, die dafür nötigen finanziellen Mittel aufzutreiben! Denn mein Leben ist mein Leben und nicht das der anderen! Und ich darf endlich mal anfangen, MEIN Leben zu leben und nicht das der Definition der anderen!

„Gib der kindlichen Kaiserin einen neuen Namen!“ und Deinem Leben eine neue Definition!

Und wenn Du jetzt sagst „Das schaffe ich aber alleine nicht!“ dann lass Dir um Herrgottshimmelswillen dabei helfen! Von mir, von meinen Mitschülern, von den Therapeuten des LRC oder von wem auch immer! Aber bitte: Mach Dein Leben endlich wieder zu DEINEM Leben! Und wenn Du jetzt noch einen kleinen Schubs brauchst, um herauszufinden, ob wir „das richtige Rudel“ für dich sind, dann komm einfach mit auf den nächsten „Day of Change“ in Deiner Nähe! Ich verspreche Dir, was ich gerade selbst erlebe: Dieser Tag verändert Dein gesamtes Leben! Und langfristig sogar Deine Definition von Dir selbst!

Pass auf Dich auf!
Britta Wisniewski

 

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