Wie Du es schaffst immer beliebt zu sein

by Silvia Meerbothe
Comments are off for this post.

Warum Deine Konditionierungen Dich leiden lassen

Nimmst Du es Dir zu Herzen, wenn  jemand Dich beziehungsweise Dein Leben verlässt? Leidest Du, wenn sich der Mensch, den Du liebst, plötzlich nicht mehr meldet? Gehst Du davon aus, dass das mit Dir zu tun hat, obwohl Du kurz vorher noch zig Beweise erhalten hast, dass er Dich liebt? Glaubst Du, dass Du jetzt „weniger“ geliebt, ja sogar generell unbeliebt bist? Fühlst Du Dich dann klein und wertlos? Vielleicht hast Du ja auch vorher sogar etwas getan, weshalb Du nun schuld trägst, am Verhalten des anderen? Naaaa…?

Hey! Stimmt das überhaupt?

Wenn dem so ist, und ich weiß, es gibt viele Menschen denen es so geht, dann sage ich Dir jetzt erst mal: Ich verstehe Dich. Bis vor gar nicht allzu langer Zeit ging es mir nämlich genauso.

Und ich kann Dir sogar sagen, wo das her kommt. Willst Du es wissen? Also so richtig, wirklich?

Konditionierung

Nein, damit ist kein Haarpflegemittel gemeint. Kennst Du die Pavlov’schen Hunde? In diesem Experiment wurde Hunden Futter gegeben, während gleichzeitig ein Licht aufleuchtete und eine Glocke läutete. Nachdem das des öfteren geschehen war, entwickelten die Hunde Speichelfluss, bei der Gabe des Futters. Nach einiger Zeit betätigte man nur noch die Glocke und das Licht, ohne das Futter gegeben wurde. Das Besondere: Der Speichelfluss trat trotzdem auf, ganz ohne Futter. DAS nennt man eine Konditionierung.

Das ist eine Konditionierung aufgrund von Wiederholung. Das ist dann eine Gewohnheit. Es gibt jedoch auch emotionale Konditionierungen. Diese sind sehr viel schneller integriert. Häufig erleben wir diese in Verbindung mit Stress oder noch eher mit Angst.

Zum Beispiel hatte ich lange Zeit Angst vor Silvester Raketen, weil meine Mutter mir als kleinem Kind mit ihren Pfennigabsätzen auf den Fuß getreten war, als am Himmel eine Rakete ihre Funken regnen ließ und es gleichzeitig knallte. Ich, als kleine Silvia, war überzeugt ich hätte so ein Ding auf den Fuß bekommen. Zusätzlich tat das ganz schön weh…

Eine Konditionierung zum Thema

Eine andere Geschichte, die jedoch viel besser zu unserem Thema passt ist wohl diese:

Ich war mit meiner Mutter in der Bonner Innenstadt. Ich war noch sehr klein, so, dass man manchmal noch auf allen Vieren Treppen nahm 🙂 Dort gab es einen Brunnen, mit einer Art Bachlauf. Hach, was fand ich den spannend. Ich machte mich also auf, diesen Brunnen zu erkunden. Meine Mutter rief ein paar mal. Mir war es wurscht. Das plätscherte doch so schön… 🙂 Naja, irgendwann hatte ich genug und ich krabbelte die Stufen wieder hinauf. Allerdings war meine Mutter nicht mehr zu sehen…

Wir erinnern uns: Ich war vermutlich gerade mal der Windel entwachsen. In diesem Alter ist es sehr beängstigend, wenn Du auf einmal alleine mitten in der Stadt stehst. Ich heulte, ich hatte Schiss. Ich heulte lauter und eine fremde Frau nahm sich meiner an. Da ich immer wieder „MAMA“ rief, war ihr klar was los war. Dann zeigte sie plötzlich zu einer Boutique und fragte, ob das meine Mama sei. Sie stand hinter der Glatüre und beobachtete mich. Sie war wohl der Meinung, das sei eine besonders effektive erzieherische Maßnahme. In mir wurde das erste mal eine Schublade angelegt: Wenn Du etwas falsch machst, wirst Du verlassen. Oder, wenn Du etwas tust, was nicht gefällt wirst Du verlassen. 

Einschleifen

Das blöde an so frühkindlichen Prägungen ist, dass sie zwar ständig präsent, jedoch trotzdem nicht bewusst sind. Sie sind einfach nicht verarbeitet. Und dadurch, dass sie zu unserer Wahrheit werden, werden sie auch immer wieder bestätigt, wodurch sie sich immer und immer mehr einschleifen. Das ist, als würdest Du das erste mal über eine frische Wiese laufen. Dann ist der Pfad kaum zu sehen, die Halme sind ein bisschen platt gedrückt, das war es. Doch wenn Du immer wieder darüber läufst, wird es ein Trampelpfad, noch später ein Weg und noch etwas später eine Straße und so weiter. Meine Mutter arbeitete viel mit Liebesentzug und Belohnungen. Belohnungen, wenn ich gut funktionierte und Liebesentzug, wenn ich eben nicht funktionierte. Ich weiß, es gibt tausende anderer Menschen, denen es ebenso erging. Wichtig ist zu wissen: Sie wusste es nicht besser. Und im Gegensatz zu ihrer eigenen Erziehung hat sie schon vieles besser gemacht, als ihre Eltern. Sie hat getan, was sie ihren Ressourcen nach konnte. Punkt.

Und wie verlernst Du das jetzt?

So, jetzt weißt Du, wie Du Dir das eventuell eingehandelt hast. Was kannst Du tun, damit Du mit Gelassenheit und Vertrauen damit umgehen kannst, wenn sich Dein Herzblatt halt mal nicht meldet. Oder die beste Freundin. Oder, oder, oder… Hol Dir Hilfe. Ich empfehle Dir einen Life Reframer (Individual Therapeuten) des LCC. Der findet mit Dir zusammen Deine nicht förderlichen Konditionierungen/Glaubenssätze neutralisiert sie und installiert neue.

Ach ja, immer beliebt sein…

Das hatte ich beinahe vergessen: Wenn Du Dir klar machst, dass Du immer richtig bist, dann gibt es auf jeden Fall einen Menschen, bei dem Du immer beliebt sein wirst. Nämlich Dich.

Und noch etwas: Es gibt 7 Milliarden Menschen auf der Welt. Selbst, wenn Du Dich wie das letzte Scheusal benimmst, ich wette, es finden sich immer trotzdem Menschen, die Dich toll finden. Selbst Diktatoren finden noch Menschen, die mit ihnen schmusen. Freiwillig. Also, Kopf hoch 😉

Lösche Deine nicht förderlichen Konditionierungen und Du veränderst Deine Welt.

Ich liebe Dich!

Und fürs Life Reframing gehst Du zum Coach-Finder bei https://www.lcc-seminare.de/

 

 

Letzte Artikel von Silvia Meerbothe (Alle anzeigen)

Share this article

Comments are closed.