Sei dankbar – nicht demütig!

by Britta Wisniewski
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Ein ganz normaler „Scheißtag“

Kennt ihr diese Tage? Die morgens schon einen auf „Braucht den noch einer oder kann der weg?“ machen. Und es zwischenzeitlich fast schaffen, euch aus Eurer Gelassenheit zu reißen? Die, an denen euer Zeitgefühl völlig für die Katz´sind? Glaubte ich, Stunden konzentriert an etwas gearbeitet zu haben und schaute auf die Uhr, war gerade mal ein Bruchteil der vermuteten Zeit vergangen, dachte ich „och, das ging jetzt aber fix!“ hatte es in Wirklichkeit wertvolle Zeit gestohlen. Und kurz vor Tagesende glaubte ich dann, völlig aus dem Zeitplan zu fallen, musste ich doch unbedingt vor 18 Uhr noch an der Post sein, denn dort lag ein Paket für mich.

Und beinahe … beinahe wäre ich wieder in mein altes Muster verfallen und hätte begonnen, mich zu beklagen. Über Stress (den ich mir selbst gemacht hatte), Zeitmangel (den ich selbst verursacht hatte) und den schlechten Service des Paketzustellers, der – vermutlich um ebenfalls Zeit zu sparen – gestern statt zu klingeln, eine Benachrichtigung im Briefkasten hinterließ.

Der alte Mann am Briefmarkenautomat hätte im Normalfall wahrscheinlich keinen zweiten Blick von mir bekommen. Denn normalerweise kümmere ich mich nicht um meine Mitmenschen. Sie gehen ihrer Wege – ich gehe meine. Und noch vor ein paar Wochen wäre mir selbst das nicht einmal aufgefallen. Gäbe es da nicht eine „Spielaufgabe“ in unserem „Vision Game“ – dem derzeitigen Online Coaching von Ewald Schober.

Tue Gutes und rede darüber

So – oder so ähnlich lautet die derzeit in Verlängerung laufende Spielaufgabe. Welche mich ziemlich direkt vor Probleme stellte. Denn, wie ich bereits erwähnte: Ich lebe in einer Glaskugel. So jedenfalls kommt es mir vor, denn seit heute frage ich mich, wann ich die Menschen um mich herum das letzte Mal bewusst wahrgenommen habe. Versteht mich bitte richtig! Als Stationsleitung einer 24 Stunden Tankstelle bin ich den ganzen Tag von Menschen umgeben. Doch seit heute weiß ich, dass ich die meisten von ihnen überhaupt nicht wirklich wahrgenommen habe. Und mir dadurch vermutlich unzählige Chancen genommen habe, anderen Menschen ohne viel Aufwand etwas Gutes zu tun. Der heutige Tag hat mir einiges beigebracht. Über mich, über andere Menschen. Und über „Zufälle“.

Als ich heute an der Post in der Schlange stand und mich mit dem Gedanken abzufinden versuchte, dass es länger dauern würde, als von mir vorgesehen, wäre es ein leichtes gewesen, das zu tun, was ich sonst immer tue, wenn ich auf etwas warten muss: Mein Handy zu nehmen und irgendwas zu spielen oder zu lesen. Statt dessen habe ich die Menschen um mich beobachtet. Die Mutter mit ihrer Tochter vor mir. Bepackt mit einem Paket standen sie in der Schlange. Die Beschriftung ließ auf einen Umtausch schließen. Also wohl nicht das Weihnachtsgeschenk für die Kleine. Hoffte ich jedenfalls. Es gibt nämlich nichts Schlimmeres als ein enttäuschtes Kind! Neben mir am Briefmarkenautomaten stand ein alter Mann. Ich weiß nicht, was mich auf ihn aufmerksam machte, aber als ich ihm einen zweiten Blick schenkte, wurde mir schnell klar, dass er mit der Handhabung des Automaten überfordert war.

Ich zuerst auch, stand auf der „bezahlt“ Anzeige doch der lächerliche Betrag von 0,10 Euro. Wir hatten schnell raus, dass er wirklich eine 10 Cent Briefmarke brauchte und ich musste nur drei Knöpfe drücken, um sie auch zu bekommen! „Für die Bedienung braucht man ja ein Studium!“ wurde von mir mit „Kann nicht sein, ich hab nicht mal Abitur!“ quittiert – und schon waren er und ich sowas wie Freunde. Anders kann ich es mir nicht erklären, dass mir dieser wildfremde Mann in (übrigens wahrscheinlich noch am Schalter zu hörender Lautstärke) erklärte, dass er heute einen Brief von der Staatsanwaltschaft bekommen hätte. Der schon am 7. geschrieben worden sei aber heute erst angekommen. Und den er bis übermorgen beantworten müsse, um negative Folgen abzuwenden. Und er redete und redete und die ganze Schlange vor dem Schalter der Post hörte gespannt seiner lautstark erzählten Geschichte zu.

Ich mach doch gar nichts!

Was für ein blöder Satz! Ja, ich habe ihm zugehört. Einen Teil meiner Gedanken für mich behalten. „Wenn Du nichts Gutes sagen kannst, schweige!“ Ich habe geschwiegen – und zugehört. Einem wildfremden Menschen einen Teil meiner Zeit geschenkt. Die ich eh nicht anders nutzen konnte, weil ich ja schließlich in der Warteschlange vor der Schalterkasse der Post gefangen war. Und erst hinterher festgestellt, dass ich damit wahrscheinlich eine Menge mehr getan habe, als mir selbst bewusst war. Und es war am Ende überhaupt nicht mehr wichtig, was ich über das, was er mir erzählte, dachte. Meine Meinung spielte keine Rolle. Sie nicht zu äußern, veränderte nichts. Nicht für mich! Für ihn schon – denke ich jedenfalls heute.

Wer schweigt, stimmt nicht automatisch zu. Er schweigt einfach. Im Übrigen etwas, das nur noch sehr wenige Menschen beherrschen. Schweigen und zuhören. Ich kann das auch nicht immer. Aber ich darf es wieder lernen. Und ich darf lernen, dass ich durch mein „Nichtstun“ etwas für andere Menschen tun kann. Denn ich tue ja etwas! Ich höre ihnen zu. Und je nachdem, was sie mir dann erzählen, bin ich sehr dankbar. Dafür, dass sie sich mir anvertrauen. Und oft auch dafür, dass ich nicht an ihrer Stelle bin. Dass mein Leben „besser“ ist als ihres. Aber ist es das wirklich?

Das Leben bestätigt Dich immer in Deinem Gefühl!

Was denkst, was fühlst Du über Dein Leben? Mit welchen  Gedanken beschäftigt sich dein Hirn so den ganzen Tag? Sind es eher dankbare, duckmäuserische oder demütige Gedanken? Oder gehörst Du eher zu den Menschen, die sich – wenn auch nur gedanklich – den ganzen Tag über etwas beschweren? Denen es ständig zu kalt, zu heiß, zu trocken oder zu nass ist? Die beim Einkaufen ständig feststellen, dass die Dinge entweder zu teuer oder zu billig sind oder deren Qualität ihnen nicht passt. Bist auch Du den ganzen Tag damit beschäftigt, das miese Gefühl in Deinem Bauch von deinem Kopf rechtfertigen zu lassen? Und wunderst Du dich immer noch, warum Dein Leben nicht läuft? Dann habe ich jetzt eine gute – und eine schlechte Nachricht für Dich!

Die gute Nachricht:

Du kannst das ändern! Und zwar sofort, sobald Du verstanden hast, dass das Leben anders funktioniert, als Du bisher dachtest! Denn Deine Gefühle sind keine Reaktion auf das, was Dir in Deinem Leben geschieht. Im Gegenteil! SIE sind es, die dafür sorgen, DASS es geschieht! Klingt unglaublich oder? Ist aber (leider) wahr! Warum ich das Wort in Klammern gesetzt habe? Weil ich – zumindest für einige von Euch jetzt eine seeehr schlechte Nachricht habe. Denn nur DU kannst es ÄNDERN!

Die schlechte Nachricht:

Wenn Du es ändern willst, musst Du etwas tun! Ja, Du liest richtig! DU musst etwas TUN! Und dreist, wie ich bin, sag ich Dir auch noch, was Du tun musst! Nämlich Deine Gefühle verändern! Denn alles, was Dir geschieht, ist immer der direkte Spiegel dessen, was Du fühlst oder gefühlt hast! Und wenn einigen von Euch jetzt ein wenig mulmig im Magen wird, dann kann ich das gut verstehen. Denn nach einem Jahr LCC ertappe ich mich immer noch dabei, bei so manchem Geschehnis in meinem Leben zu sagen „Was hab ich mir denn da jetzt schon wieder zusammengefühlt?“

Und bin sehr oft froh über all die Mittel, Wege und Techniken, die uns Coach und Trainer Ewald Schober auf jedem DOC an die Hand gibt, um unser Leben zum Besseren zu wenden! Und über all die Hilfen, die mir über den DOC hinaus in Form von persönlichen Trainern und ausgebildeten Therapeuten zur Seite stehen, alle in dem Bestreben, mein Leben besser zu machen!

Mein Tipp:

Schaffst Du es, einen Tag lang einfach nur grundlos glücklich zu sein? Unabhängig davon, was geschieht? Deinen Focus auf das Positive zu richten, ganz egal, was Dir an diesem Tag begegnet? Wenn Du das schaffst, dann bist Du einen großen Schritt weiter, als ich es vor einem Jahr war. Aber auch, wenn Du es nicht schaffst, gibt es mehr als nur Hoffnung für Dich! Denn ich weiß: Auch Du kannst das lernen. Wie? Willst Du das wirklich wissen? Willst Du das wirklich erfahren? Ehrlich? Dann triff JETZT eine Entscheidung! Klick sofort auf DIESEN LINK und buche DEINE kostenlose und völlig unverbindliche Teilnahme am nächsten Day of Change in DEINER Nähe! Schau Dir an, was hunderte Menschen dazu bringt, einen Sonntag im Monat ihre Zeit auf einem Seminar zu verbringen, das – und zwar notariell beglaubigt und von vielen noch lebenden Menschen inzwischen sogar in Buchform bestätigt – Dein Leben zum Besseren verändert!

Ein Tag kann Dein Leben verändern! Wenn DU es willst! Und Du kannst sofort damit anfangen!

Ich freue mich schon darauf, Dich auf einem der nächsten DOC´s zu sehen!

Herzlichst!

Britta Wisniewski

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