Grundlos glücklich? Nimmst Du Deine Pillen noch?

by Britta Wisniewski
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Es ist  1:55 und ich sitze hier und bin grundlos glücklich!

Ich bin glücklich! Einfach so! Und zwar auf die Art, bei der Du tanzen und lachen und singen möchtest! Auf die Art, bei der Du die Welt umarmen möchtest! Und jeder, der mich kennt – oder nein – bisher kannte, würde mich fragen:“Was ist passiert?“ Und ich müsste sagen:“Nichts! Ich bin einfach glücklich!“

Unmöglich?

DAS habe ich vor etwa einem Jahr auch noch gedacht! Da war ich der Meinung, wenn dies oder das geschehen würde, DANN – ja DANN wäre ich glücklich! Wenn mein Freund doch endlich mal verstehen würde, dass er meine Kinder auf eine andere Art erziehen muss! Oder wenn mein Chef endlich mal einsehen würde, dass meine Arbeit mehr wert ist, als er mir derzeit zahlt! Oder wenn nicht alle Menschen meine Bücher loben, sondern auch kaufen würden, dann wäre ich glücklich. Kennt ihr einen – oder sogar mehrere dieser Gedanken?

Mein Chef zahlt mir nicht mehr als letztes Jahr, von den Illusionen bezüglich meines Freundes habe ich mich mehr oder weniger getrennt und ob meine Buchumsätze sich wirklich in den nächsten Wochen und Monaten so verbessern werden, wie ich es gerne hätte, bleibt abzuwarten. Und genau heute kam ich von DEM nach Hause, was ich normalerweise als absoluten „Stresstag“ bezeichnet hätte. Erst zum Stall – aber nicht zu früh, weil die zweite Hälfte der Belegschaft würde später kommen und meine Tochter wollte nicht so lange alleine sein, dann arbeiten … 9 Stunden inklusive administrativer Zusatzaufgaben.

Die Arbeit war .. langweilig – früher gehen war nicht drin, weil die Statistik ein anderes Kundenaufkommen aufzeigte, als wir tatsächlich hatten. Und zuhause erwartete mich  … nichts. Der Freund schon genau so in seinem Bett wie die Kinder (zum Glück) schon in ihren. Meine Katzen forderten ihr Recht genauso ein wie ihr Klo. Und überdies wartete ein angefangener Blogartikel auf mich – einer von der schwierigen Sorte, die man eigentlich beim Schreiben nicht unterbrechen sollte … ihr versteht, was ich meine!

Der Moment in dem sich alles ändert …

Ja, ich gestehe! Ich habe vor einigen Tagen ein Collective Refraiming  (CR)  für mich machen lassen! „Eigentlich“ war mein Wunsch „nur“ dass sich die Verkaufszahlen meiner Bücher doch bitte mal so verändern sollen, dass sie mir ein monatliches Einkommen von mindestens 1500 Euro je Monat einbringen. Das jedenfalls war, was ich glaubte, als ich mit CR Master Nadja Kessler – Raijbi telefonierte. DIE wiederum mehr hörte, als ich sagte, denn auf die Frage nach der „Obergrenze“ meines Einkommenswunsches musste ich ihr gestehen, dass ich mich selbst begrenzt hatte. „Ich muss es auch glauben können, dass es möglich ist, weißt Du?“

Und Nadja verstand mich! Und zwar um Längen besser, als ich es je geglaubt hätte. Das von ihr für mich entworfene CR sprengte meine Vorstellungskraft, hatte sie doch die von mir gewählte „Option“ teilweise vollkommen verlassen! Statt dessen ging sie auf Dinge ein, die ich ihr (meines Erachtens jedenfalls) nie erzählt hatte! Doch die – „zwischen meinen Zeilen“ wahrscheinlich lauter für sie gewesen waren als mein eigentlicher Wunsch!

Schreib auf, wenn Du versucht bist, zu vergessen!

Im Alltag übersehen wir sie gerne, diese „kleinen Veränderungen“. Doch genau sie sind wichtig, wenn wir uns auf den Weg in ein glücklicheres und somit erfolgreicheres Leben machen! Es gibt kein Feuerwerk und danach ist alles anders! Und es wird nicht knallen und zischen und danach ist nichts mehr, wie es war! Das Wirksame an einem CR ist seine Langsamkeit! Denn leben kannst Du nur, was Du auch glauben kannst! Und annehmen kannst Du auch nur, was Du glauben kannst! Ein Mensch, der sein Leben lang in Armut gelebt hat bleibt, wenn Du ihm morgen eine Million auf sein Konto überweist, ein armer Mensch! Weil er sich arm DENKT! Weil er weiterhin arm HANDELT! Und wie mit dem Geld ist es im Leben mit allem anderen auch! Nimm Glück, nimm Gesundheit! Nimm Liebe, nimm Reichtum! Was Du nicht glauben, nicht annehmen, nicht akzeptieren kannst, wird niemals Deins!

Wenn Du „arm“ bist, kann Geld Dich nicht retten!

Meine ersten beiden CRs gingen scheinbar gründlich „in die Hose“. So jedenfalls schien es! Denn obwohl es schon amtlich war, dass ich Geld geerbt hatte, Geld, das meine „Lebensmisere“ beenden sollte, kam eben dieses Geld aufgrund widriger Umstände nicht zur Auszahlung! Und daran änderten auch zwei CRs nichts. CRs, die im Übrigen von fähigen CR Mastern der LCC durchgeführt wurden und von allen Seiten unterstützt wurden, die nur irgendwie aufzutreiben waren. Es bewegte sich … NICHTS!

BIS zu dem Tag, an dem MIR der Kragen platzte! Und ich meiner „Blutsverwandschaft“ – denn anders kann ich meine „Familie“ aufgrund gewisser Geschehnisse der Vergangenheit nicht mehr nennen – eine klare Ansage machte: „Entweder IHR kümmert Euch … oder ICH kümmere mich!“

Wer mich kennt – oder besser: kannte, der weiß, dass allein DIESE Ansage schon das war, was meine „Familie“ als eine „Unverschämtheit“ gewertet hätte. Doch diesmal interessierte mich das nicht! Es war MEIN Geld, es stand mir zu und ich erlaubte mir zum ersten Mal in meinem Leben, es auch einzufordern. Muss ich Euch jetzt ernsthaft erzählen, dass es DANACH nur noch scheinbare „Stunden“ (weniger als 14 Tage nach monatelanger Wartezeit) waren, bis das Geld zur Auszahlung kam? Der EINZIGE, der dem Erfolg des CR im Weg gestanden hatte, war ich selbst! Das CR kam nicht gegen meine Angst an. Als die weg war, wirkte auch das CR … wundert mich heute nicht mehr, denn ich weiß heute eine Menge mehr, als noch vor einem halben Jahr.

Du bekommst nicht, was Du willst! Du bekommst, was Du BIST!

Ok, Ok – Ewald Schober würde jetzt sagen „Du bekommst, was Du fühlst!“ Was für mich inzwischen das Gleiche ist denn: Ähnlich den Geschehnissen, die wir aus dem Märchen von „Hans im Glück“ und ähnlichen Sagen kennen, fragt das Leben uns immer „Wer bist Du?“ – und was es uns gibt, ist die Antwort darauf! Wer ich war? Ich gestehe … ich bin dabei, es zu vergessen! Und genau DAS fühlt sich sowas von gut an!

Leben im Moment

Wir machen uns die leichteste Aufgabe zur schwersten! Statt da zu sein, wo wir sind, sind wir dauernd mit unseren Gedanken und unseren Gefühlen woanders! Meist in der Zukunft! Bei der nächsten – vorzugsweise unbezahlten – Rechnung. Bei der nächsten – vorzugsweise noch gar nicht gestellten – Aufgabe! Aber niemals – oder nur in den seltensten Fällen – im Hier und Jetzt!

„Der wichtigste Moment ist immer Jetzt! Der wichtigste Mensch immer der, mit dem wir es gerade zu tun haben!“ Wer von uns hat diesen Spruch nicht schon einmal gehört oder gelesen! Aber leben wir ihn? Ich behaupte: NEIN! Auf dem Weg zur Arbeit sind wir mit den Gedanken schon bei der Arbeit, auf dem Weg nach Hause meistens mit den Gedanken schon da, wo der Körper noch hin will! Und wenn wir dann zuhause sind, sind wir gedanklich mit Sicherheit bei allen Pflichten, vorzugsweise den Unerledigten.

Aber freuen wir uns noch wirklich daran, wie gut es uns geht? Wertschätzen wir die Wohnung, für die wir jeden Tag arbeiten gehen überhaupt noch? Oder sehen wir nur noch ihre Mankos? Und wie ist das mit unseren Partnern, unseren Kindern, unseren Freunden und Kollegen? Genießen wir es noch, sie zu sehen, sich mit ihnen austauschen? Oder haben wir sie auch schon über, empfinden wir sie als „Zeitdiebe“ auf unserem Weg durch einen stressigen Tag? „Müssen“ wir pünktlich sein oder „wollen“ wir pünktlich sein? Und wenn ja – warum? Weil es uns ein gutes Gefühl vermittelt? Oder doch eher, um das schlechte Gefühl des Zuspätkommens zu vermeiden? Leben wir FÜR etwas oder nicht eher doch … von etwas weg und auf etwas zu?

Einfach mal nicht nachgedacht – Zack – glücklich!

So oder so ähnlich fühlte sich das gestern Nacht an! Der Blogartikel schrieb sich von selbst und ich konnte beim Korrekturlesen kaum glauben, dass ich den wirklich selbst geschrieben hatte! Ich genoss die nächtliche Stille und Ruhe und Ungestörtheit und den Gedankenaustausch mit diversen Menschen. Und es war völlig egal, dass es 1:55 Uhr war und dass ich heute wieder einen vollen Terminkalender haben würde und dass noch eine Menge Arbeit auf mich wartete und dass ich das, was ich mir für den gestrigen Tag vorgenommen hatte, auch wieder nur zum Teil geschafft hatte. Es war egal. Alles! Alles außer dem Gefühl, das ich in vollen Zügen genoss! Im Übrigen bis ich glaube 5 Uhr morgens! Was ich heute prompt merken durfte, ich hatte nämlich überhaupt keine Lust, pünktlich bei meinem ersten Tagestermin auf der Matte zu stehen! Was auch wieder „Folgen“ hatte … allerdings keine negativen … oder … nicht für mich!

Das will ich auch!

Echt jetzt? Ja, dann musst Du zuerst mal 30 Tage in ein Schweigekloster gehen, fasten und Dir darüber klar werden, was Dein Seelenplan ist … nein, Quatsch! Natürlich nicht! Was Du aber tun SOLLTEST ist, Dir darüber klar werden, was Du wirklich willst! Und Dir DANN einen CR Master Deines Vertrauens suchen! Das wiederum geht am besten auf einem „Day of Change“ in Deiner Nähe! Denn dort sind meistens einige von ihnen vertreten – und es ist sicher so, dass ein solches CR auch eine Frage des Vertrauens ist! Wenn Dir das im Februar nicht möglich ist, kannst Du Dich aber auch über das Kontaktformular auf der Webseite mit den benötigten Daten versorgen lassen. Wobei es sicher gut wäre, DOCH auf einen Day of Change zu gehen! Denn – ihr ahnt es sicher: Sehr viele Collective Refraimings drehen sich um das Thema Berufswahl, Berufsneuwahl, berufliche Orientierung! Und genau dieses Thema erwartet uns auch auf den DOCs diesen Monat!

Also, wenn Du gerade feststellst, dass Du unerfüllte Wünsche im Gepäck hast, die nicht länger unerfüllt bleiben sollen und Du der Meinung bist, dass Hilfe von Vorteil ist, dann ist ein CR mit Sicherheit der richtige Weg! Und ich behaupte: Jeder Mensch kann dahin kommen, wo ich letzte Nacht war und immer noch bin und einfach einmal grundlos glücklich sein! Und ich muss Dich warnen! Das Gefühl macht süchtig!

Und jetzt entlasse ich Dich wieder in Dein Leben und freue mich darauf, dass wir uns wiedersehen! Auf Deinem Day of Change – dem ersten Tag Deines neuen Lebens!

Mach´s gut! Und alles Liebe

Britta Wisniewski

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